Ein 4 Wochen-Seminar – was haltet Ihr davon?
Mai 4th, 2010 by Frank Obels
Bei der letzten Master-Class des Holistischen Coachings habe ich davon geschwärmt, dass ein Teil von mir gerne ein vierwöchiges Selbstheilungs-Seminar veranstalten würde. Der Hintergrund ist der, dass es bei vielen Tools auf das regelmäßige Üben und Anwenden ankommt, bis dann im Gehirn die entsprechenden Gewohnheiten (Synapsen) etabliert sind.

Roy Martina hat auch immer davon gesprochen, ein solches Langzeitseminar zu veranstalten und nun tut er es. In wenigen Wochen startet er ein 4-wöchiges Sommer-Bootcamp.
Ich lächle so in mich hinein, wenn ich daran denke, was man in 4 Wochen alles erreichen kann.
Auf der anderen Seiten kenne ich aus wesentlich kürzeren Seminaren Phänomene wie Erschöpfung, “Lager-Koller” und andere Negativerscheinungen.
Was haltet Ihr grundsätzlich von der Idee? Preise und Lehrinhalte könnt Ihr gerne aussen vor lassen, ich unterstelle mal, dass das schon passen wird – bei Roy Martina tut es das!
Also, würdet Ihr 4 Wochen investieren, um Eure Entwicklung und Heilung voran zu bringen?
Habt Ihr schon Erfahrungen mit solchen Langzeitveranstaltungen?
Würde mich über Euer Feedback freuen
Danke schön im voraus!
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17 Kommentare to “Ein 4 Wochen-Seminar – was haltet Ihr davon?”

Hallo Frank,
jetzt wird es langsam wieder spannend.
Ich denke, da hast Du den richtigen Impuls.
Es ist schon eine Weile meine Überlegung, wie geht es, dass ein paar Menschen sich aus dem Umfeld zurückziehen und sich mal ganz sich selbst widmen.
Das Üben zu Hause ist zu Beginn nicht die leichteste Herausforderung.
Für ein paar Wochen aus dem bekannten Energiefeld zu kommen, ist der beste Ansatz.
Auf gutes Gelingen
Norbert
Heavy, die Frage. Ich habe einmal ein 10-Tage-Seminar(NLP)besucht und danach war ich fix und alle, weil so vieles in Bewegung kam. Ein zweites Seminar war der NLP-Master für 3 Wochen, da reizte mich zum einen, dass es in Tunesien war (total anderer kultureller Kontext) und zum anderen wollte ich damals keine Wochenendseminare mehr besuchen. Das sind meine Erfahrungen.
Wenn ich wüsste, dass in diesen 4 Wochen Wunder geschehen, dann würde ich das wohl buchen.
Es ist nur so: so viele versprechen so viel.
Und mit der Ausbildung würde mein Urlaub ja praktisch aufgebraucht sein.
Da müßtest Du mich schon sehr überzeugen!
Hmm, für mich momentan zu viel. Auch glaube ich, dass die nachhaltigen Veränderungen eher in der eigenen Energie und durch die eigene Arbeit geschehen. Genau deshalb ist das Holistische Coaching ja so hübsch, nicht mehr der Therapeut oder die Seminarenergie macht die Arbeit, sondern ich selbst.
Grüße in den Süden
Niko
Hallo Frank,
ich kann nur sagen – RESPEKT und ich fänd es super!
Mmmmmmhhhhhhhhhh – tut gut.
Das wäre die Seite meiner Intuition.
Meine verstandsorientierte Seite würde sagen – …grrrrr, uuuhaaa, neeeee, niemals – und hätte tausend Fragen(?????????????), Einwände( oh oh), jedoch auch zuversichtliche Aspekte (naja vielleicht, mal schaun, eventuell) und schon allein daran fühle ich, dass wäre etwas ganz, ganz tolles.
Meine Mitte würde sagen – und was soll daran super sein? – und was soll daran grrrrr, uuuhaaa sein? – es ist einfach – und Punkt.
Da sich aber beide Seiten immer streiten, kommt die Mitte gar nicht zum Vorschein, deshalb denke ich, dass das eine wirkliche Herausforderung und eine sehr tiefe Erfahrung auf vielen Ebenen für alle Beteiligten werden könnte und sehr viel Energie umgewälzt werden würde – sowohl als auch.
Ich wünsche dir, falls es zustande kommt, Mut, Gelassenheit, Geduld, innere Balance und die tiefe Erfahrung des Mitgefühls, auf eine liebevoll, sanfte und behutsame Art.
Ich freue mich auf deine Resonanz.
Viele Grüße
Ute
Hallo Frank,
mein erster Gedanke war:
Vier Wochen, das ist sicher total teuer und in der Zeit nehme ich dann Urlaub und verdiene nix?
Aber Geld mal außen vor gelassen, fühlte ich mich gleich an Bodo Deletz und sein Buch “Mary” erinnert. Dort dreht es sich ja um so eine ferienartige Seminaratmosphäre und so wie es sich in dem Buch liest, hat es mich total angesprochen. So quasi Urlaub mit Weiterentwicklung, aber alles in der richtigen Dosis.
Mein nächster Gedanke war: Wenn das in den vier Wochen so tief reingeht wie beim Modul 3 “Systemstellen” dann ist es mir womöglich zu heftig. Das hat mich echt geschockt, dass ich noch zwei Wochen danach völlig platt war!
Dann müsste ich ja nach den vier Wochen Seminar noch 4-8 Wochen Erholungsurlaub dranhängen.
Also mein Verstand sagt: Nö danke, doch mein Bauchgefühl wird ganz kribbelig..
Angela
Also ich wäre dabei, weil ich mich noch nie 4 Wochen am Stück mit mir selbst beschäftigt habe und im Alltag auch kaum tun werde!
Also, für mich sind 4 Wochen ziemlich heftig!
Wenn es natürlich dazwischen immer einige Stunden oder einige Tage frei sind, um sich zu erholen oder um zu üben, dann warum nicht!?
Allerdings als Angestellte oder als Selbstständig ist es nicht so einfach 4 Wochen frei zu nehmen, mmhh??? Es kommt auch darauf an, was angeboten wird!
Liebe Grüße.
Ingrid
Hallo Frank,
mir geht es ähnlich wie Ute – ein Teil von mir sagt SUPER! und ein anderer ACH NEE.
4 Wochen nur für mich – ich denke, das braucht viel Egoismus, um mal Partner und Familie und Job einfach zurück zu lassen. Ja es hat den Vorteil, dass Wunder geschehen können, weil ich gaaaaaaaaaaaaaanz viel Zeit für mich habe.
Lagerkoller – kenne ich schon von 5 Tage Seminaren. Doch wie sagte einer meiner Lehrer – die anderen sind mein Spiegel
Und bei so einem Seminar kann ich diesen Lagerkoller ja als Anregung für die nächsten Schritte nutzen.
In diesem Moment meines Lebens würde ich sagen 4 Wochen sind mir zu lang. So lange mag gerade nicht weg sein von meinem Umfeld. 2 Wochen wären für mich die aktuelle Grenze. Doch das kann sich ändern, wie so vieles …
Schöne Grüße,
Jutta
Wow, was für ein Feedback!
Ich danke Euch dafür!
Mal sehen, was wird
Greetings
Frank
Also ich schliesse mich meinen Vorschreibern an – von allen ein bisschen
.
Ich kenne Deinen Seminare und ich weiss, dass in den 4 Wochen tatsächlich Wunder geschehen würden.
4 Wochen mich nur mit mir zu beschäftigen, das würde mich schon extrem reizen und es wäre sicher eine dieser unvergesslichen Erfahrung.
Dann kommen da aber auch die Zweifel. Den gesamten Jahresurlaub für ein Seminar aufzubrauchen. Und was ist dann mit der Familie? Ich könnte mir vorstellen, dass dies ein Seminar für Singels wird
Wie bei Angela, hatte auch ich beim Lesen von “Robin” das Gefühl, dass ich einmal so Ferien mit Weiterentwicklung erleben möchte. Es müsst genügend Zeit für Erholung und sonstigen Spass und am richtigen, attraktiven Ort durchgeführt werden.
Dann ist da noch der Preis. Der dürfte sicher nicht höher sein, als 4 Wochen Urlaub in einem Hotel.
Also Frank. Eine sehr gute Idee und eine riesen Herausforderung. Wünsche Dir beim Entwickeln weiterhin viel Erfolg.
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Joe
Auch wenn ich die Qualität deiner Workshops nicht kenne, hast du überlegt, daß das eine riesige Herausforderung ist, 4 Wochen!!! zu konzipieren.
Was machst du, wenn Teilnehmer mittendrin aussteigen wollen? Denkst du auch an solche Faktoren?
Gruss
Sebastian
Hallo Frank,
mein erster Gedanke beim lesen war, das wird heftig, könnte aber interessant sein. Kann mich meinen Vorschreibern in den meisten Punkten deshalb nur an schließen.
Gestern kam mir dann folgender Gedanke, der für mich stimmig wäre.
Nach Abschluß von Hoco wäre so eine Woche im Süden, schön warm, Wasser und Strand, das Richtige um den ganzen Rest so richtig intensiv aufzuräumen. Das wäre das i-Tüpfelchen als Option nach Hoco.
Ich denke das nach nach 9 Monaten Hoco, die eine Woche durchaus reichen könnte.
Liebe Grüsse Peter
@ Sebastian:
Klar wäre das eine Herausforderung
Und ich liebe ab und zu Herausforderungen!
Aussteigen? Nööö – ich würde ohnehin ein “Casting” vorher laufen lassen
@Peter:
lass das jetzt bloss nicht Sabrina lesen. Sonst würde sie sagen: wat, in den Süden, und was ist mit meiner Bretagne?
Bin mit Dir einverstanden, Süden klingt gut, aufräumen auch!
Hallo Frank,
da möchte ich mich doch noch mal melden.
Ich lese in vielen dieser Kommentare:
DER VERSTAND – er möchte am liebsten alles im voraus wissen – KONTROLLE – und er möchte verstehen – passt zu deinem neuesten Beitrag.
Interessant!
Verstehen geht hier aber nicht mehr, hier geht nur annehmen, vertrauen und geschehen lassen – was auch immer.
(und dieses “was auch immer” macht uns Kummer und Angst, ist eingehüllt im Nebel und wir können es nicht sehen, nicht hören, ein Ding aus NICHTS, der Teil von uns, den wir nicht so gut kennen, gar nicht kennen, ein “FREMDER”, “ausgeliefert sein”, da denkt man sich die tollsten Sachen aus)
Schön finde ich auch die Anmerkungen – 4 Wochen, so viel Urlaub habe ich gar nicht, und was ist mit meiner Familie?, und was wenn dabei was passiert? und was wenn ich dann ganz kaputt bin? und was…wenn…hätte…wäre…könnte…?
Sooooo menschlich………einfach schön!
Mach´s EINFACH, bei so viel Resonanz auf diesen Beitrag hast du den Kern getroffen.
Viele Grüße
Ute
Liebe Ute,
Du hast es beide Male so schön “rübergebracht” – ja, ich kann solche “Gefühle” gut nachvollziehen.
Wir haben so oft so “schöne” Vorwände, warum etwas nicht geht
Bin bezüglich der Resonanz schon überrascht.
Liebe Grüsse
Frank
[...] Die Idee von Frank Obels, ein vierwöchiges Seminar abzuhalten, ist geradezu grandiose, in Bezug auf eine solches Training. [...]