Selbsthilfe: 5 einfache Übungen für mehr Selbstwert (2)

Willkommen bei Blogbeitrag Nr. 2 meiner Artikelserie:

5 einfache Übungen für mehr Selbstwert

Ein eher gering ausgeprägter Selbstwert hat viel mit einer selbst erschaffenen Illusion zu tun. Die Illusion kann etwa lauten: “Ich bin nicht gut genug!”

Das heutige Beispiel bezieht sich also auf den Kern des eigenen Selbstbildes und damit des Selbstwerts. “Gut” ist eine Bewertung und der heutige Blogbeitrag “spielt” ganz bewusst mit dieser Bewertung.

Ja, wir wissen alle, dass “Bewerten” nicht so toll ist – und wir tun es unbewusst ziemlich oft. Okay, dann kommt hier eine einfache Übung, sich selbst als gut und immer besser zu bewerten.
Wenn wir uns selbst also schon bewerten, dann bitte doch als gut!

Wenn Du glaubst, dass Dein Selbstwert noch etwas “Glanz & Gloria” gebrauchen könnte, dann ist auch dieser Beitrag für Dich lesenswert.

Ich wünsche Dir viel Spass mit diesem Blogbeitrag!

 

Teile der Artikel-Serie “5 einfache Übungen für mehr Selbstwert”:

 

Das “Ich bin gut”-Bewusstsein

In “Ein Kurs in Wundern” heisst es so schön (sinngemäß): “Nichts hat eine Bedeutung – wir geben allem eine Bedeutung”.

Genau! Die Aussage gilt analog auch für das Thema Wert: “Nichts hat einen Wert – wir geben allem einen Wert”.

Achtung:
es heisst: “Nichts hat einen Wert” und nicht “Es ist nichts wert”.

Auch wenn das jetzt zu weit führen würde, dies im Detail zu erklären:
Das Prinzip des Universums lautet SEIN und ICH BIN!

Alles “ist” – den Rest fügen wir als Menschen hinzu.

So ist das menschliche Spiel: Wir bewerten!

Okay, dann bitteschön bewerten wir zu unserem Vorteil – bis wir eines Tages aufhören können zu bewerten, weil wir genug Bewusstsein haben.

Wir trainieren also mit der nachfolgenden Übung unser “Ich bin gut”-Bewusstsein!

 

Du bist gut, wetten wir?

Ich bin absolut sicher, dass Du in Deinem Leben bereits Erfolg hattest, etwas sehr gut gemacht hast und Dir wahrscheinlich auch schon andere Menschen gesagt haben, wie gut Du bist.

Dein Ego blendet diese Informationen möglicherweise aus und so entsteht kein “Ich bin gut”-Bewusstsein in Dir. Oder vielleicht hast Du ein Thema mit “Annehmen”, beispielsweise Dich anzunehmen oder Komplimente anzunehmen.

Dann lass uns üben!

 

Übung 2 für mehr Selbstwert (Erklärung)

Es gibt mehrere vorgegebene Sätze, die Du einfach ergänzt.

Der erste Satz lautet:
“Ich wollte damals unbedingt … – und ich habe es geschafft!”

Der zweite Satz lautet:
“Ich bin gut, sagte xxx zu mir, als ich … und ich nehme dies jetzt an!”

Der dritte Satz lautet:
“Ich war/bin es mir wert, dass ich ….”

Ich mache Dir jeweils ein Beispiel.

“Ich wollte damals unbedingt einen Blog beginnen und regelmäßig meine Gedanken veröffentlichen und Tipps und Inspiration geben – und ich habe es geschafft!”

“Ich schreibe gut und verständlich, sagte erst gestern Peter zu mir, als ich über mein Feel Better-Blog sprach – und ich nehme dies jetzt an!”

“Ich bin es mir wert, dass ich stets von den besten Lehrern lerne!”

 

Übung 2 für mehr Selbstwert (Durchführung)

Leg Dir ein Büchlein an (es kann auch ein Buch sein) und schreibe jeden Tag einen oder alle Sätze auf und ergänze sie. Mache es Dir zur Gewohnheit, handschriftlich zu dokumentieren, wie gut Du in Deinem Leben schon warst und somit auch weiterhin bist.

Wichtig ist, dass Du jeden Tag etwas findest, indem Du einen der Sätze oder zwei oder alle drei nimmst und ergänzt. Dokumentiere es! Dann gibt es keine Diskussion mehr, wie gut oder nicht gut Du bist.

Lies alle bisherigen Sätze, die Du schon geschrieben hast, bevor Du einen neuen Satz nimmst. Oft fällt Dir dann beim Lesen schon das Nächste ein.

Diese Übung mag banal klingen – und ist hochwirksam!

Lobe Dich mal so richtig (das tust Du mit diesen Sätzen) und schreibe ausführlich auf, was genau es war. Du kannst also hinter jedem Satz eine ganze Geschichte schreiben.

Noch ein Beispiel, dieses Mal ausführlicher:

“Ich wollte unbedingt meine Firma aus dem Frankfurter Raum nach Freiburg verlegen – und ich habe es getan. Das war eine ganz besondere Leistung, denn viele meiner Kunden waren nicht glücklich, dass ich nun so weit weg bin. Ich hatte sogar für einen Moment Sorgen, Kunden zu verlieren.
Heute sagen diese Kunden mir, dass sich auch der weiteste Weg zu mir und meinen Seminaren lohnt – und darauf bin ich sehr stolz.
Ich habe meinem Gespür vertraut und ich war es mir wert, den Firmensitz in meine Lieblingsregion und eine wunderschöne Landschaft mit hoher Lebensqualität zu verlegen. Das habe ich wirklich gut gemacht!”

 

Alles klar?

Du brauchst Deine Aufschriebe niemandem zeigen. Mache es nur für Dich und entwickle dieses wunderbare Gefühl, dass auch Du, ja gerade Du, immer wieder Momente hast, in Situationen warst, in denen Du gut warst oder dies gesagt bekommen hast und es Dir einfach wert warst, etwas Besonderes für Dich zu tun.

Führe diese Übung einfach mal 30 Tage lang durch und Du wirst bemerken, wie Dir immer mehr einfällt und es Dir immer mehr Spass macht, Deinen Wert zu dokumentieren!

Wenn Du irgendwann völlig verliebt in Dich selbst bist, dann bist Du auf dem richtigen Weg!

Nochmals: Du brauchst Deine Aufschriebe niemandem zeigen und es geht auch nicht um Angabe, Eitelkeit oder ähnliches. Es geht darum, Dein Bewusstsein auf einen Bereich zu lenken, den Du vielleicht bisher vernachlässigt hast.

Schaue bei Deinen Talenten, bei Deinen Gaben, bei dem was Dir Spass macht.
Du kannst direkt, nachdem Du diesen Blogbeitrag gelesen hast, anfangen.

Nicht auf die lange Bank schieben, fang gleich an!

:-)

Ich wünsche Dir viel Spass mit dieser Übung!
Du kannst gerne über Deine Erfahrungen hier via Kommentar schreiben.

5 einfache Übungen für mehr Selbstwert – Fortsetzung folgt!

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Frank Obels

Frank Obels ist Berater, Coach und Trainer im Bereich Business-Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung. Du findest ihn auch auf Google+ und Facebook.

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