Menschliche Vorbilder oder Archetypen?
Mai 11th, 2010 by Frank Obels
Es gilt als ein “Erfolgsrezept”, sich besondere Menschen (was auch immer das ist) als Vorbilder zu nehmen. Besonders erfolgreiche Menschen, wie beispielsweise Sportler oder Menschen, die viel Geld haben, werden für andere Menschen zum Vorbild. Schauspieler oder Stars werden von anderen zum Idol oder zum Guru, also auch einer Form von “Vorbild”.
Richard Bartlett (und nicht nur er) empfehlen, sich “Superhelden” oder “Arche-Typen” zum Vorbild zu nehmen. Hier sind es also keine menschlichen Vorbilder, sondern “virtuelle” Vorbilder.
Was ist besser?
Das wurde ich gerade gefragt. Nun, ich habe dazu keine wirkliche Meinung, denn ich finde das Thema ist sehr individuell. Ich persönlich nutze virtuelle Vorbilder, beispielsweise Meister Yoda. Das hat einen einfachen Grund: ich kann ihm gleich noch Eigenschaften “dazu” geben, die ich gerne hätte.
Seitdem ich Holistic Coaching ins Leben gerufen habe, erlebe ich, was Yoda mit dieser unsichtbaren Kraft meinte, die als “die Macht” bezeichnet wird. Seit Richard Bartlett habe ich erlebt, wie weit dies gehen kann. Yoda verkörpert für mich also das “Vorbild” im Umgang mit dieser besonderen Kraft.
Menschen sind Menschen
Bei Kai-Jürgen Lietz lese ich über mangelhafte Vorbilder. Dort schreibt er sehr schön, dass Menschen eben auch Schwächen haben, Fehler machen und dies dann teilweise, gerade wenn sie in der Öffentlichkeit stehen, sehr gross und verzerrt dargestellt werden. Darunter leidet möglicherweise die Bereitschaft, sich Menschen zum Vorbild zu nehmen.
Die Botschaft und die Fähigkeit machen es aus!
So ist das bei mir. Nehmen wir nochmals Yoda. Der besitzt viele Fähigkeiten und seine Botschaften gefallen mir zum Grossteil. Also nehme ich mir diese Fähigkeiten und diese Botschaften zum Vorbild.
“Die Macht ist stark in Dir!”
“Lass Dich von der Macht führen!”
“Vertraue der Macht.”
Genau das ist es, was mich inspiriert. Egal, ob im täglichen Leben oder als Moderator beim Systemstellen – ich vertraue dieser unsichtbaren Macht.
Yoda besitzt ein ausgeprägtes Gespür, man könnte es auch Intuition nennen. Diese Fähigkeit nehme ich mir beispielsweise zum Vorbild.
Auch bei Menschen müssen es ja gar nicht alle Eigenschaften sein, die man sich zum Vorbild nimmt. Entsprechend der persönlichen Schwingung nimmt man sich einfach Teilaspekte heraus.
Kinder machen es uns häufig vor
Tatsächlich bin ich als “Yoda” ziemlich angesagt, bei Kindern ![]()
Denn Kinder nehmen häufig ein Vorbild aus einer sogenannten Fantasiewelt. Und freuen sich riesig, wenn sie einen Erwachsenen finden, der das auch macht. Da blühen manche Kinder richtig auf.
Tatsächlich glaube ich, dass Kinder unbewusst deshalb “Superhelden” aussuchen, weil man sich mit ihnen “stärker” verbinden kann, weil sie ja nicht “real” sind. So kann jedes Kind seinen eigenen Superhelden haben, ganz für sich
Der Aspekt der morphischen Felder
Da ich nun viele Jahre Systemstellen mache und reichlich Erfahrung mit morphischen Feldern habe, weiss ich, dass auch häufig und stark gedachte Gedanken ein intensives morphisches Feld produzieren respektive nähren. Und mit jedem morphischen Feld kann ich mich verbinden.
Wenn Milliarden Menschen auf der Welt “Krebs”, “Aids”, “Rinderwahnsinn” oder “Schweinegrippe” denken und diese Themen in den Medien, in Gesprächen, ja sogar in Träumen, mit Energie versorgt werden, dann haben solche Themen natürlich ein starkes morphisches Feld. Mit einem solchen Feld möchte ich nicht verbunden sein.
Wenn fast ebenso viele Menschen aber Meister Yoda “huldigen” und begeistert seine Fähigkeiten und Botschaften mit Gedanken-Energie versorgen, dann ist ein solches Feld geradezu ideal, um es für das eigene Leben zu nutzen.
Richard Bartlett empfiehlt, sich ganz bewusst mit seinem Feld von Matrix Energetics zu verbinden. Auch im Holistic Coaching haben wir ein entsprechendes Feld geschaffen, das die Teilnehmer auch nach der Ausbildung weiterhin anzapfen können. Alle diese Felder werden jeden Tag stärker.
Das Feld sauber halten
Das geht natürlich mit virtuellen Vorbildern einfacher, denn diese Kunstfiguren sind ja “perfekter” als wir Menschen. Also bevorzuge ich auch deshalb die Verwendung von Archetypen, also von virtuellen Vorbildern. Ausserdem freut sich das Kind in mir viel mehr.
Fazit:
Egal, was Ihr tut, ein Vorbild ist eine gute Sache, um sich “Qualitäten” eines Anderen unbewusst zu “leihen”. Geschieht dieser Prozess des Leihens bewusst, ist er noch wesentlich stärker!
Mögest Du die Macht in Dir erkennen!
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