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Ich werde immer mal wieder gefragt, warum ich eigentlich so oft von mir gebe, dass das Leben einfach sei, dass es ganz einfachen Prinzipien folge und dass es einfach sei, das eigene Leben positiv zu verändern. Schliesslich sei “die Realität” ja wohl ganz anders!

Einfach ist es!

Ich nehme als Beispiel meine Ausbildung Holistisches Coaching. Diese Ausbildung erstreckt sich über 9 Monate, aufgeteilt in 5 Module. Gleich im ersten Modul lernen wir beispielsweise, wie wir negative Überzeugungen auflösen, unseren Energielevel erhöhen und jederzeit tief entspannen können. Die Methoden sind ganz einfach, wirklich einfach.

Und?

Hast Du schon einmal Sport getrieben, ich meine so richtig Sport, mit Wettkämpfen, mit viel Training? Der Sport an sich ist einfach. Ich habe eine Zeit lang Ski-Langlauf gemacht und hatte einen Trainer. Es ist nicht wirklich schwer, einen Ski vor den anderen zu setzen, ja man könnte sogar sagen, es ist einfach.
Aber meinen Trainer habe ich manchmal echt verflucht (ich vergebe mir dafür). Der hat mich angetrieben, egal, bei welchem Wetter, egal, ob ich Lust hatte oder nicht. Schliesslich hatte ich keine Lust mehr und habe aufgehört. Obwohl Langlauf doch so einfach ist.

Das Zauberwort heisst Training

Nehmen wir ein besseres Beispiel und stellen uns einen Spitzensportler vor, einen Weltklasse-Sportler. Was glaubst Du, wie es dem während des Trainings geht. Wenn wir ihn direkt im Training fragen, ob er seinen Trainer liebt – während er schnaufend seine Übungen macht und der Trainer ihn immer noch weiter antreibt – da könnte es sein, dass in diesem Moment keine üppigen Liebesbezeugungen von ihm kommen.
Steht er aber auf dem Treppchen und hat das lang ersehnte Ziel erreicht, ja dann ist sogar der Trainer ein toller Typ. Dann wird gejubelt und die Welt ist in Ordnung.

Einfachheit ist das Prinzip des Universums

Kommen wir also zurück zu meiner Coaching-Ausbildung. Die Methoden, die die Teilnehmer dort lernen, sind allesamt einfach. Das ganze Universum basiert auf einfachen Gesetzen. Doch der Weg während eines Coachings ist keineswegs leicht, denn es braucht Training. Die “Wunder”, die wir im Coaching immer wieder erleben, sind dann möglich, wenn der Coach lange Jahre trainiert hat. Und dann ist es leicht, beispielsweise fremde Seelen von einem Menschen zu nehmen oder tiefe seelische Verletzungen zu heilen.

Gut, besser, bestens!

Das Zauberwort heisst also Training, regelmässiges Training. Es geht darum, alles, was ist, als gut anzunehmen. Das erreicht man, wenn man die Gestze des Universums angenommen und verstanden hat. Schon hier haben es manche Teilnehmer nicht ganz leicht: das Annehmen.
Wenn das Annehmen gelingt, dann bedeutet Coaching nur noch eines:

immer etwas besser werden – auf dem Weg zum persönlichen “Bestens”.

Auf diesem Weg, mit den einfachen Methoden, wird es immer leichter, man wird authentischer, man lernt der Geistigen Welt und der eigenen inneren Weisheit zu vertrauen. Man schaut sich die eigenen Schatten an, man erlebt mal einen “Rückschritt”, man macht weiter, unterstützt von anderen Menschen, die auch mal “hinfallen” können.

Man wird ehrlicher mit sich selbst, man versteht andere Menschen besser, man lernt zu vergeben, man lernt zu lieben.

Hört sich das leicht an?

Sicherlich nicht, und doch ist es einfach!

Wann immer man etwas Neues lernt, ist es ungewohnt, manchmal auch nicht leicht. Es ist immer einfach.

Meine Zauberformel lautet:

Einfach + Training = Entwicklung der Leichtigkeit!

Sollte es jemanden geben, der glaubt, ich hätte diese Leichtigkeit durchgehend in meinem Leben erreicht – Irrtum!

Ich habe das Prinzip verstanden – und trainiere!

Coaching bedeutet für mich, meinen Teilnehmern einfache Methoden und meine Trainingserfahrungen weiter zu geben.

Und nach dem Coaching?

Nach den 9 Monaten ist man nicht “fertig”, dann beginnt der Spass erst. Man hat Fortschritte gemacht, doch manchmal hängt man an einem bestimmten Thema fest. Man gibt nur noch Energie in dieses Thema, es wächst ungewollt, man bekommt einen Tunnelblick. Jetzt brauchte man die Gruppe wieder oder den Coach. Doch die Ausbildung ist abgeschlossen.

Wenn wir an den Sport denken, so ist der Unterschied, dass einen der Trainer oder auch der Personal Coach “eine ganze Karriere” lang begleitet. Was wäre, wenn der Sportler nach 9 Monaten Training alleine gelassen würde?

Er würde irgendwann aufhören, weil die Kraft eines anderen Menschen, der Gruppe oder des Coaches fehlt.

Weitermachen, Dranbleiben!

Deshalb halte ich es für so wichtig, ein Coaching nicht nur als zeitlichen Lernabschnitt zu sehen, sondern als echte Begleitung, möglicherweise über einen langen Zeitraum. Das kann in Form von Übungsgruppen geschehen oder mit so genannten “Brain-Trust-Partnern. Hauptsache man bleibt dran!
Im Holistischen Coaching treffen wir uns auch regelmässig (die Absolventen) – wir nennen das Master Class. Es geht ums trainieren und darum, noch einfachere Methoden kennenzulernen. Und um die Gruppe, die sich jederzeit gegenseitig Halt geben kann.

Gute Nachricht zum Schluss!

Wir leben in einer Zeit, in der es ohnehin immer leichter wird, wenn wir bereit sein, die Vergangenheit loszulassen. Wir brauchen nur loslassen üben – allerdings wären wir somit wieder beim Thema “trainieren” angekommen.

Egal, was Du in Deinem Leben derzeit machst, egal, wo Du gerade stehst, lerne loszulassen. Loslassen hat nichts mit verlieren zu tun, es hat mit der Bereitschaft zu tun, zu erkennen, dass das eigene Glück nicht von Äusserlichkeiten abhängen kann.

Übe also Loslassen. Trainiere es!

Mit diesem radionisch unterlegten MP3 gelingt es einfacher, nö, sorry, leichter!

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