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Das bin ich gerade gefragt worden. Oh, da habe ich eine einfache Antwort:

ich weiss es nicht!

Mir laufen das Thema und sein “Erfinder” Dr. Frank Kinslow derzeit im Internet viel über den Weg. Also ein neuer Hype? Mainstream-Methode? Daneben gibt es Richard Bartlett, der wohl so etwas ganz Ähnliches “erfunden” hat und es Matrix Energetics nennt. Quantenheilung, Matrix Energetics – wohlklingende Namen.

Ich habe mal auf den Webseiten diverser Therapeuten geschaut und fast jeder hat das nun in seinem Repertoire. Überhaupt ist der Ausdruck “Quanten” und auch “Quantum” ziemlich “in” – der Quantenphysik sei Dank?

Also, ich kann Euch nichts dazu sagen, aber vielleicht die Leser vom Feel better Blog?

Wer von Euch kann etwas zu Quantenheilung, Matrix Energetics oder ähnlichem sagen? Wäre toll, wenn Ihr es hier mit uns teilt.

Freue mich auf energierreiche Antworten :-)

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6 Kommentare zu diesem Beitrag!

  1. am 08 Dez 2009 um 07:12 Angela

    Hallo Frank,

    ich habe das Büchlein “Quantenheilung” von Frank Kinslow gelesen und die Übungen durchgeführt. Es führt zu einer sehr tiefen Entspannung, die Abstände zwischen zwei Gedanken werden mit der Zeit immer länger und das Geplapper im Kopf wird weniger. In diesem “geleerten” Zustand ist man, so erklärt Kinslow, reines Bewusstsein und aus diesem heraus werden die Heilungen durchgeführt. So wie ich das jetzt gehört habe, Andreas Ackermann (www.aa-training.ch) sprach auch bei seinem DAKS-Kurs davon, funktioniert es hervorragend, wenn man ein Weilchen trainiert. Also nur Büchlein lesen und heilen ist nicht. Frank Kinslow hat auf seiner Homepage schöne Kurzfilchmen, zwar auf Englisch, aber wie ich finde mit fundamentalen Englisch-Kenntnissen gut verständlich.
    Frank Kinslow kommt zum Institut für angewandte Kinesiologie nach Kirchzarten, diverse Kurse sind jedoch schon ausgebucht:
    http://www.iak-freiburg.de/dozenten/kinslow.html
    Ob man es braucht, kann ich nicht allgemein beurteilen, das darf jeder für sich selbst testen :-)

    Gruß

    Angela

  2. am 08 Dez 2009 um 08:17 Jörg

    Lieber Frank,

    ob man es braucht, weiss ich auch nicht.

    Ich habe ein Seminar bei Dr. Frank Kinslow besucht und probiere seine Techniken jetzt in meiner Praxis aus.
    Und wie bei allem, manchmal funktioniert es nicht, manchmal teilweise, aber zum Teil auch sensationell.
    Ich hatte beispielsweise eine Patientin mit starken Schmerzen bei einem so genannten “Verwachsungsbauch”, also mit starken Verwachsungen im Bauchraum nach zahlreichen Operationen, und die war nach einer Behandlung, unterstützt von einer Akupunktur-Behandlung erstmals seit Jahren für drei Tage schmerzfrei. Wenn man bedenkt, dass da strukturelle Veränderungen vorliegen, die nach herkömmlicher Meinung allenfalls operativ beeinflusst werden können, finde ich das sensationell, wie die Patientin auf die Behandlung angesprochen hat.

    Wie das aber langsfristig wirkt, weiss ich noch nicht.

    Ich werde es aber weiter verfolgen und berichten.

    Liebe Grüße

    Jörg

  3. am 08 Dez 2009 um 11:08 Frank Obels

    Hi Ihr 2,

    vielen Dank – ich werde es mir also anschauen und auf mich wirken lassen :-)

    Liebe Grüsse

    Frank

  4. am 08 Dez 2009 um 20:05 petra

    hallo frank,

    vielleicht erinnerst du dich… klassische homöopathie in wiesbaden… wir haben uns auf dem ersten wochenende von sigmund in darmstadt kennen gelernt.

    auch ich war gerade vor zwei wochen auf einem seminar bei frank kinslow in frankfurt.
    nachdem ich am ersten tag dachte gähn… das kenn ich ja alles schon, war ich am zweiten tag total fasziniert als ich das erste mal eine idee von dem “gefühl” (kinslow: feeling, not emotion) dem “pure awareness” (reines gewahrsein) bekam. es war ein sehr tiefes und zufriedenes, friedvolles gefühl und aus dem heraus kann geheilt werden. kinslow sagt, die heilung ist nur ein “nebeneffekt”. eigentlich ist es mehr ein bewusststeinszustand, den man immer mehr/länger im alltag aufrecht erhalten kann, je mehr man übt. für mich war das gefühl so, dass ich gerne mehr davon haben will. somit übe ich fleißig… beim autofahren, vor dem einschlafen… und natürlich auch in der praxis mit meinen patienten. aber es ist auch bei mir noch zu frisch um genauere ergebnisse liefern zu können was heilung bei anderen betrifft. bei mir sind jedenfalls nach dem wochenendseminar meine (leichten) oberarmschmerzen, die seit vielen wochen da waren, verschwunden und bisher nicht mehr aufgetaucht.

    herzliche grüße, auch an sabrina
    petra

  5. am 09 Dez 2009 um 00:11 Fabrizio

    Oooh Franky, jetzt haste mir eine Steivorlage durch Petra’s Seminarerfahrung bei Kinslow gegeben…feelings are not emotions. Weißt Du noch? Das war glaube ich im ersten Modul, wo ich noch brav dazwischengequatscht hab und mit Dir draußen darüber sprach, dass Gefühle nicht gleich Emotionen sind? Gefühle sind individuell, jeder Mensch speichert die “äußeren” Ereignisse, die er über die 5 Sinne wahrnimmt, verankert mit einem Gefühl ab. Also einer denkt beim Wort “Hund” an Freude, an Freundschaft, an Treue, an gegenseitigem Schutz, an Spielen, an Kotze im Auto u.a…ein Zweiter denkt bei Hunden, dass sie stinken, sie “kosten” Zeit und Geld, müssen auch noch zum Tierarzt und Wurmkur muss auch noch sein, dann noch die Scheißzecken und Flöhe, die man soviel braucht wie einen Kropf am Hals…also der gleiche Hund, den zwei Menschen sehen, kann zwei völlig unterschiedliche Wahrnehmungen hervorrufen und mit der Wahrnehmung kommt die Handlung: “Ist das jetzt gut für mich oder eher nicht? Gefahr oder nicht? Gefällt mir das oder nicht? Und vieles mehr…

    Emotionen hingegen, nach der “klassischen” uns bekannten Bedeutung her, davon haben wir (je nach Litteratur) 5, sogenannte Grund-Emotionen: Freude, Zorn, Trauer, Furcht, Ekel. Und diese sind uns angeboren und in allen Kulturen der Welt gleich, egal auf welchem verlassenen Fleckchen Urwald Du Dich befindest. Es gibt Völker, die Paul Ekman erforscht hat, die haben noch nie (also wirklich noch niiie) andere Völker gesehen, geschweige denn Instrumente der Zivilisation wie Flugzeuge u.a.) und er hat ihr Lächeln untersucht. Ekman konnte feststellen, dass auch das Lächeln uns Menschen angeboren ist. Er zeigte ihnen jeweils Bilder, manche zeigten sehr komische Szenen bzw. einfach nur ein Mensch, der lacht. Und die Eingeborenen lachten daraufhin selbst. Ich meine hier an der Stelle nicht die Spiegelneuronen, das is ne andere Geschichte. Aber auf jeden Fall gehört das “echte” Lächeln zu uns Menschen dazu. Und das ist eine Emotion, Freude eben.

    Wenn Du Deinen Kühlschrank aufmachst und einen offenen Joghurt drin stehen hast, und Du hast vielleicht grad noch tierisch Lust auf Joghurt und kuckst rein und willst losessen und in dem Moment, wo Du den Löffel zum Mund führen willst, siehst Du noch im letzten Augenblick, dass alles voller Schimmel ist, dass Du fast keine Luft mehr bekommst. Du verziehst daraufhin granatenmäßig Dein Gesicht…das ist Ekel…eine uns angeborene Emotion. Und die hat uns (tut das immernoch) das Leben gerettet, denn dadurch wurden und werden wir von uns schädlichem, eventuell lebensgefährdenden wenn nicht auch tödlichen Folgen einer Vergiftung bewahrt.

    Die Angst vor lauten Geräuschen ist kein Gefühl, das ist eine Emotion, eine uralte Schaltung in unserer Birne, die uns erstmal flüchten lässt, bevor wir auf der Strasse erstmal schauen, welche Marke der LKW ist, der uns grad fett anhupt und gleich plattwalzt…wir springen erstmal zur Seite und retten unsere Haut, und dann fluchen wir dem Volvo, Scania oder sonstwas hinterher.

    Das Gefühl, das dabei entsteht, dass Du dem Typ gerne eine Wasserflasche aus Glas hinterhergeworfen und ihn bis zur siebten Generation verflucht hättest, das ist dann einzig Dein Gefühl, gekoppelt mit dem Erlebnis.

    Dass eine Portion Emotion in jedem Gefühl steckt, das ist klar. Nur sind die Beiden nicht dasselbe.

    Und das ist das, was an Kinslow so faszinierend ist, wie ich Euren Zeilen entnehmen kann. Angela schreibt, so entnehme ich ihre Botschaft, dass Kinslow hier das warme Wasser neu entdeckt. Mich erinnert die message eher an den tibetischen Buddhismus, der das seit langer Zeit “predigt”, die Gedankenstille. Und diese Stille resultiert aus einem diszipliniertem Geist. Sich immer wieder fokussieren, konzentrieren, rein in die Kontemplation. Loslösen vom Ego, aus dem alles Leid entsteht, weil das Ego uns die Illusion vorgaukelt, wir und die Welt “da draußen” seien getrennt, deshalb suchen wir in der Kompensation mit “weltlichen” Gütern, also Konsumrausch, jede andere Art von regelmäßigem Rausch…eine Sehn-Sucht beinahe, suchen wir uns selbst, nur machen wir selbst so viel Lärm jeden Tag, wie sollen wir da unsere innere Stimme hören? Nun, mit heutigen Hörsystemen (früher sagte man Hörgerät dazu), nicht mal dann. Aber das ist nicht “Kinslow” und seine neueste Erfolgsmethode, die dieser riesige Markt in den letzten Jahren hergibt und noch geben wird, das is uralt, wie viele andere Super-Top-Ultimativ-7-Regeln-in-2-Tagen-garantiert-Erfolg uns erzählen wollen. Back to the roots, where it all started. Das fällt mir dazu ein. Oder um jetzt allmählich dem ganzen intellektuellem Treiben von mir ein Ende zu setzen:

    “Kühner, als das Unbekannte zu erforschen kann es sein, das Bekannte zu hinterfragen.”

    Is von einem gewissen Caspar, mehr weiß ich jetzt grad auch nicht.

    Gute Nacht allerseits und danke für die schöne Inspiration…die Finger fliegen grad nur so über die Tasten.

    Fabrizio :-)

  6. am 09 Dez 2009 um 00:32 Fabrizio

    Ooops, hatte Angelas Gedanken fast vergessen: die Stille zwischen zwei Gedanken:

    E. Tolle “vertreibt” ja diese Methode, wenn ich mich recht entsinne. Im ersten Moment auch scheinbar total innovativ und – wow – …ich bin auf der Suche nach DEM Rezept, dass alles löst. Bereits die Römer sprachen schon vom “hic et nunc”, vom Hier und Jetzt. Das ist doch schon ein paar Jährchen her, ein wenig vor Eckharts Zeit. Auch er basiert ziemlich wortgetreu sein Gedankengut auf dem Buddhismus. Und dieser lehrt uns die Disziplin der Meditation. Das ist der Schlüssel (bzw. einer von 28.000) für den Zugang zur Erleuchtung. Also…Kinslow ist, wie gesagt, ich stütze mich jetzt einzig und allein auf die Kommentare hier, einer, der uns vielleicht an altes Wissen mit seinen Worten erinnert. Aber das Copyright und recht viel, was darin enthalten ist, entspringt meines Erachtens nach der buddhistischen Philosophie. Das Praktizieren von Gedankenhygiene, um zur Gedankenstille zu gelangen. Zur bewussten Kontrolle über den Verstand. Das ist, da, wo unser Zweifler sitzt, der alles hinterfragt und vieles gerne zunichte macht, weil es uns unbekannt ist und Angst macht. Deshalb bleiben wir lieber im Hamsterrad hocken und fangen an, uns selbst zu beweinen. Nur, ob uns das tatsächlich im Leben weiterbringt? Nöö, glaub ich nich.

    Das sind meine Gedanken dazu.

    Was fällt Euch noch sonst dazu ein? Find das Thema super-interessant und freu mich über Ergänzungen und Erweiterungen… :-)

    Fabrizio



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