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Manchmal nervt es mich schon, wenn gerade mal wieder etwas nicht so läuft, wie ich das gerne hätte oder ein mich bereits längere Zeit begleitendes Problem keine Anstalten macht, aus meinem Leben zu verschwinden. Dann verfalle selbst ich gerne ins heimliche Jammern und Beklagen.

In solchen Momenten hilft es, sich klar zu machen, was es denn für eine supertolle Entwicklung so alles braucht und wie wir dies bekommen.
Hierzu eine kleine Metapher, die ich gerade bei Norbert gefunden habe.

Hilfe für den Schmetterling

Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon. Ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrere Stunden, wie er kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen.

Dann plötzlich schien er nicht mehr weiter zu kommen. Es schien, als ob er so weit gekommen war wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht mehr weitermachen konnte.
So beschloss der Mann, dem schlüpfenden Schmetterling zu helfen: er nahm eine Schere und machte den Kokon auf.

Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus.
Aber er hatte einen verkrüppelten Körper, er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel.

Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen.

Aber nichts davon geschah!

Stattdessen verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens krabbelnd mit einem verkrüppelten Körper und verschrumpelten Flügeln.

NIEMALS WAR ER FÄHIG ZU FLIEGEN!

.:.

Was hat der gute Mann getan? Er hat in das Leben des Schmetterlings eingegriffen, indem er unaufgefordert Hilfe geleistet hat.
Die Folge: der Schmetterling konnte sich nicht zu Ende entwickeln und wurde zum Krüppel!

Ich bin mir nicht sicher, ob Ihr wisst, dass es Menschen gibt, die der Meinung sind, dass es sich auch in unserem Leben so verhält, wie beim Schmetterling: wir haben niemals das Recht, in die Entwicklung anderer Menschen eingreifen, indem wir ihnen in schwierigen Zeiten helfen.

Was der Mann nicht verstand, dass der begrenzende Kokon und das Ringen, das erforderlich ist, damit der Schmetterling durch die kleine Öffnung kam, der Weg der Natur ist, um Flüssigkeit vom Körper des Schmetterlings in seine Flügel zu fördern. Dadurch wird er auf den Flug vorbereitet, sobald er seine Freiheit aus dem Kokon erreicht.

Manchmal ist das “Ringen” genau das, was wir in unserem Leben benötigen.

Wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gehen würden, würden wir uns nicht mehr entwickeln, wir würden zu Krüppeln. Wir wären nicht so stark, wie wir sein könnten, und niemals fähig zu fliegen.

.:.

Es ist für viele Menschen, die sich gerade in einer “Jauchegrube” des Lebens befinden, sehr unangenehm, die Wahrheit dieser Geschichte zu erkennen.

Um es mal frei zu übersetzen:
je mehr Probleme Ihr habt, desto dankbarer könntet Ihr hinsichtlich Eurer Entwicklung sein!

Nett, oder?

Feel better :-)

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4 Kommentare zu diesem Beitrag!

  1. am 11 Feb 2007 um 12:12 mona lisa

    Fand die Geschichte bedenkenswert und habe sie auf meiner Seite mit Hinweis auf dieesen Blog übernommen!

  2. am 11 Feb 2007 um 12:14 Frank

    Danke Moni :-)

  3. am 14 Feb 2007 um 13:41 anneka-anath

    Oh ich finde sie auch wunderbar, darf ich sie auch übernehmen???? Herzliche Grüsse aus Schweden.

  4. am 14 Feb 2007 um 21:54 Frank

    Yes :-)
    Die Geschichte gehört mir ja nicht :-)
    Grüsse nach Schweden!



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