Tust Du es für Dich? Dann tu es!
Juni 9th, 2009 by Frank Obels
Habe gerade einen Anruf von einem Kleinunternehmer bekommen: “Soll ich …”
Den Rest habe ich leider nicht mehr gehört, denn mein Gehirn ist sofort in den automatischen Abschaltmodus gegangen.
Nein, Du sollst nicht, denn das bedeutet, dass Du etwas tust, was Du nicht willst.
Auch wenn es Dir nicht so krass vorkommen mag, stell Dir einfach bei allem, was Du tust (Kleinunternehmer aufgepasst, das gilt für Euch noch mehr) die Frage:
Tue ich es zu 100% für mich?
Falls nein oder wenn es da noch irgendwelche Hintergedanken gibt, dann lass es!
Gerade Kleinunternehmer, bei denen es nicht so läuft, sind ein wunderbares Beispiel. Sie fragen sich die ganze Zeit, was könnte der Markt brauchen? Was könnte ich anbieten? Statt sich zu fragen, was sie anbieten wollen, was ihnen Spass macht.
Ehrlichkeit ist “in” – sonst bist Du “out”
Gerade die Kleinunternehmer bei denen es nicht läuft, lügen sich oft selbst in die Tasche. Da frage ich: “macht Dir das wirklich Spass, machst Du das für Dich?” – und es kommt ein überzeugtes “JA!”
Einige Zeit später kommt dann durch die Hintertür zum Vorschein, dass das eben doch nicht so ist.
Wer hier nicht ehrlich zu sich selbst ist, rennt immer wieder in die “Falle”.
Das ist mir auch gerade wieder mal passiert. Ich rufe eine Veranstaltung ins Leben, um meinen Kunden etwas Gutes zu tun. Und schon bin ich in die Falle getappt. Die Motivation für mein Handeln war nicht die, dass ich es für mich wollte, sondern dass ich es für (wegen) anderen wollte.
Und schon zeigt sich in diesem Fall ein Bild, dass viele Unternehmer von sich auch kennen:
es wird mühsam!
Für die Veranstaltung haben sich bisher nur wenige Teilnehmer gemeldet, obwohl vorher so viele kommen wollten. Im Business vieler Kleinunternehmer gibt es Zusicherungen, LOIs, Anregungen – es kann gar nicht schnell genug gehen – und dann, wenn der Unternehmer es “wegen” seiner Kunden erschaffen hat, dann ist Ruhe.
“Es kann nicht schnell genug gehen, bis es liegen bleibt”, sagte mir mal ein guter Bekannter zu diesem Phänomen.
Fazit:
frage Dich einfach bei allem, was Du tust, ob Du es für Dich tust.
Alles, was Du “wegen” des Geldes tust, wegen der Anerkennung, wegen was auch immer – schmeiss es raus.
Mach das, was Du wirklich willst, selbst wenn alles dagegen spricht, dass es auch nur einen Menschen interessieren könnte.
Mach es, Du machst es für Dich und Du wirst, wenn Du es durchziehst, bald etwas vielleicht für Dich völlig Neues entdecken:
Leichtigkeit
Genau das ist das Ergebnis, wenn wir Dinge nur noch für uns selbst tun.
Feel better!
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5 Kommentare to “Tust Du es für Dich? Dann tu es!”

Hallo Frank,
ich freue mich jetzt schon riesig auf Freiburg.
Mach bitte nicht den Fehler, die Sache abzublasen!!
Gleichzeitig nochmals vielen Dank an Dich und Tony für Eure tolle Unterstützung und einmaliger Dienstleistung meiner Typo3 Homepage.
Es hat richtig Spaß gemacht mit Euch zu arbeiten.
Gruß
Herbert der III.
Keine Sorge Herbert, davon ist keine Rede und auch kein Gedanke dran – es ist nur ein Beispiel für den Leichtigkeitsaspekt.
Feel noch better
Schöne Zeilen lieber Frank.
Passt mal wieder wie die Faust auf’s Auge
Bis Freitag, freu mich
knock knock…Fabrizio
Sei herzlichst bedankt für diesen Beitrag. Herrlich auf den Punkt gebracht und vor allem jetzt und hier(für mich) gerade so passend…:-)))
Danke!
Ganz liebe Grüße so zwischendurch mal wieder vom schönen Niederrhein
hallo,
das macht mich nachdenklich, weil es so stimmig ist -
es passt auch sehr gut auf und für mich – ich lerne hier jeden Tag was und es macht Spaß.
Vielen Dank für all die guten Gedanken und Videos
liebe Grüße Meggi