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Was fangen wir eigentlich so mit unserem Leben an? Verschwenden wir es? Geniessen wir es? Gestalten wir es? Und was sind die Kriterien für Lebenszeitverschwendung oder für ein sinnvoll gelebtes Leben?

Gestern hörte ich an der Supermarktkasse einem (älteren) Paar vor mir zu, als es über Lebenszeitverschwendung der Jugend diskutierte. Der Name “Facebook” fiel. Und dann “Computerspiele”!

Ist es Lebenszeitverschwendung, wenn wir Stunden in Sozialen Netzwerken verbringen oder stundenlang Computerspiele spielen? Was ist der Unterschied zu “stundenlang mit dem Partner vor dem Kamin kuscheln” oder stundenlang schöne Musik hören?

Was ist Deine Meinung dazu? Das würde mich sehr interessieren. Was sind die Kriterien, nach denen wir (unbewusst) urteilen? Oder hast Du aufgehört zu urteilen? Darf also jeder alles mit seiner Lebenszeit machen? Wie siehst Du das für Dich? Wie siehst Du das aus der Elternperspektive?

Bin gespannt, was Du schreibst!

Danke im voraus!

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:-)

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8 Kommentare zu diesem Beitrag!

  1. am 30 Aug 2011 um 08:39 Ria

    Hallo Frank,

    scheinbar sind es immer die Alten die über die Jungen schimpfen oder den Kopf schütteln.

    Für mich ist Lebenszeit die Zeit, in der meine Seele versucht, ihrem Plan zu folgen. Welche Ausgestaltungen das annimmt ist dabei unwichtig!

    Ich lebe einfach worauf ich Lust habe!

    L.G. Ria

  2. am 30 Aug 2011 um 12:11 Claudia

    Hallo Frank,

    ich möchte gerne ein Stück aus dem Buch “Glück” von Matthieu Ricard zitieren:

    “Häufig erinnert die Zeit an feinen Goldstaub, den wir achtlos durch unsere Finger rinnen lassen, ohne es überhaupt zu bemerken. Gut genutzt ist sie das Weberschiffchen, das wir durch den Schussfaden unserer Tage ziehen, um auf diese Weise das Webmuster eines sinnvollen Lebens entstehen zu lassen. Darum ist es so wichtig, sich auf der Suche nach Glück an die Tatsache zu erinnern, dass Zeit unser kostbarstes Gut ist. Das bedeutet nicht, dass wir uns von allem trennen sollen, was uns etwas bedeutet, sonder eher von Dingen, die uns dazu bringen, unser Leben zu vergeuden.”

    Das richtige Maß und in Achtsamkeit – ich glaube das ist ein guter Weg.

    Herzliche Grüße
    Claudia

  3. am 30 Aug 2011 um 13:48 Frank Obels

    Hallo Ria und Claudia,

    gute Einstellung die Du hast Ria und tolles Zitat von Dir Claudia – danke schööön :-)

    Herzliche Grüsse aus der Hitze des Südens :-)

    Frank

  4. am 30 Aug 2011 um 15:56 Norbert

    Ein schönes Spiel der Gedanken, lieber Frank.

    Wer kann über Lebenszeitverschwendung reden?
    Doch nur der, der weiß, wozu Lebenszeit wirklich ist.
    Jeder Mensch hat sein Programm, sein Potenzial.
    Wie kann einer über den anderen Urteilen.

    Das macht noch nicht einmal der liebe Gott.
    Er würfelt nicht, er spielt. Er ist in jedem Augenblick neugierug was da so ensteht.
    Es gibt keine zwei gleichen Augenblicke in der Natur.
    Keine zwei gleiche Haare.
    Die Natur magt keine Kopie. Also spielt sie.
    Wir sind Teil des Spieles.
    An der Kasse stehen ist geanu so ein Spiel wie “Facebook und Computerspiele”. Es gibt auch Geschöpfe, die spielen Krieg und Frieden.

    Ich bin eine Teil des Spieles und versuche das Beste daraus zu machen. Zu Ergebnis sage ich:
    “So wie es ist so soll es sein”.
    Dennoch darf ich mich ärgern, schimpfen, freudig sein……

    …..”so wie es ist, so soll es sein…

    the game must go on

    Norbert :-)

  5. am 30 Aug 2011 um 19:10 Angela Braun

    Life is just a game, daran erinnere ich mich selbst ganz oft!

    Doch in Phasen, in denen ich das vergesse, teile ich auch in “sinnvoll genutzte Zeit” und “verschwendete Zeit”.

    Dabei ist mir aufgefallen, dass auch einfache Tätigkeiten sehr erfüllend sein können und auffallend schnell erledigt sind, wenn ich mit meiner vollen Aufmerksamkeit dabei bin.
    Habe ich andererseits die ToDo-Liste in meinem Kopf am rattern, bin mit meinen Gedanken schon vorauseilend oder mache mehrere Sachen gleichzeitig, komme ich langsamer voran, verzettele mich und “verliere” Zeit.

    Da hilft es mir, den Tag in 25-Minuten-Einheiten zu unterteilen. In diesen 25 Minuten kann ich konzentriert arbeiten, ohne ich abzulenken. Bei Phasen von 60-90 Minuten ist das schon schwieriger. Da muss ich schon wirklich in meinem Element sein, dass ich gar nicht merke, wie die Zeit verfliegt!

    Ausserdem mache ich mir jeden Morgen bewusst, dass jeder neue Tag ein Geschenk ist, einfach, weil ich wieder aufgewacht bin. Wie viele Menschen betrachten das als selbstverständlich?

    Let´s play!

    Angela

  6. am 31 Aug 2011 um 02:15 Anette Jost

    ;-) ;-) ;-) Leben und leben lassen , jeder wie er/sie es will, ja wir erschaffen alles selbst und das ist doch so schön . Viele wissen es immer noch nicht .

    Wir haben es selbst in der Hand mit dem Feld gemeinsam…ich habe es sooo gut umsetzen können ;-) wie hat Richard immer gesagt ” OK , GO PLAY ” and ” HAVE FUN ”

    Das hat sich eingebrannt in mein Köpfchen…ich finde was will man mehr als lachen..lustig sein …lieben…Reisen…Musik…Facebook …schnelles Autofahren…ach es gibt noch so vieles UND vorallem Matrix Energetics anwenden …Beruflich ;-) und privat.

    Also *2012* kann kommen ;-) ich bin bereit, ich bin sehr gut vorbereitet .

    Das war mein Beitrag zu deinem Beitrag ,jetzt habe ich bei dir wieder sehr lange gelesen und das ist vorallem nie Lebenszeitverschwendung, schau nur die Uhrzeit an .
    Vielen Dank, hat Spaß gemacht.Du kannst es einfach Punkt;-)liebe Grüße Anette

  7. am 31 Aug 2011 um 12:47 Peter

    Hallo Frank,

    ich denke jede Generation hat an der nachfolgenden Generation etwas auszusetzen, bei mir waren es lange Haare, Jeans, Party´s und laute Musik. Habe ich damit meine Zeit verschwendet? Ich denke nicht, im Rückblick war es eine tolle Zeit und ich möchte sie nicht missen!

    Da wir als Seele eh unsterblich sind, was spielt da Zeit für eine Rolle – keine!

    In der Gegenwart, im Augenblick leben, jeden Augenblick genießen und dass was man gerne und aus dem Herzen gerade macht – einfach tun!

    Wie Anette so treffend zitiert: OK , GO PLAY ” and ” HAVE FUN ”

    Peter

  8. am 31 Aug 2011 um 21:45 Angelika

    Wenn ich nicht im Hier und Jetzt lebe, sondern immerzu in Gedanken in der Vergangenheit oder Zukunft mich bewege, das ist für mich Lebenszeitverschwendung. Wenn wir wach, uns in jedem Moment bewußt sind und alles so sein lassen wie es ist, das werden wir nie als Verschwendung empfinden.

    Angelika



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