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Ich werde immer mal wieder gefragt, wie ich zu Geld stehe und ob Geld nicht das Grundübel unserer Gesellschaft sei. Ich erstaune mich immer und immer wieder über solche Fragen.

Meine Position ist einfach: ich liebe Geld und Geld liebt mich!

Da diese Antwort für die “Geld-Zweifler” nicht sehr hilfreich ist, kommt hier mal eine andere Sichtweise für alle Geld-Verdammer.

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Wenn es kein Geld mehr gäbe?

Wir können ja mal schauen, was eigentlich wäre, wenn es in einigen Augenblicken kein Geld mehr auf diesem Planeten gäbe. Hätte dies zur Folge, dass alle Probleme verschwänden? Hätte es zur Folge, dass es keine Bücher, Lebensmittel, Restaurants oder schicken Autos mehr gäbe?

Wenn alles Geld weg wäre und alle Dienstleistungen und Waren noch zu haben wären, was bliebe dann?

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Wertschätzung

Wir wären dann wieder in einer Welt des Tauschens angekommen. Und um Tauschen zu können, ist es vorteilhaft, wenn ich meinen Waren und Dienstleistungen einen Wert gebe und allen anderen Waren und Dienstleistungen anderer Menschen auch. Der Vorteil: jeder Mensch ist wieder in direktem Kontakt mit dem Thema WERT. Da eine “Währung” für den Tauschhandel und damit den Wert der Güter fehlt, schätzt man den Wert, man ist bei Wertschätzung.
Hat man eine Ware oder Dienstleistung bekommen, deren Wert man für sehr hoch hält und hat man etwas dafür gegeben, das man für geringer wertig hält, dann freut man sich. Wertschätzung kann also zu Dankbarkeit und Freude führen.

Wertschätzung ist also das wesentliche Element einer Welt ohne Geld. Und es geht immer von uns aus, von unseren Werten, von unseren Überzeugungen, von unserem Selbstbild. Nehmen wir nun wieder Geld dazu, so ändert das Geld rein gar nichts. Auch jetzt geht alles von uns aus, von unseren Werten, von unseren Überzeugungen, von unserem Selbstbild.
Wertschätzung ist also auch das wesentliche Element in einer Welt mit Geld.

Wo ist denn bitte schön die Änderung?
Könnte es sein, dass es am Geld nicht liegt? Könnte es sein, dass das Geld gar nicht gut oder böse ist? Könnte es sein, dass wir diesbezüglich einfach etwas erfinden, nämlich einen Schuldigen, das Geld?

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Wertschätzung ausdrücken, ist der Job von Geld

Einfach mal als Anregung: was wäre, wenn der Job von Geld einfach der ist, Wertschätzung auszudrücken. Und wenn jemand mit Geld auf Kriegsfuss steht, steht dieser Mensch dann auch mit Wertschätzung auf Kriegsfuss? Möglicherweise sogar im Krieg mit dem eigenen Wert, dem Selbstwert?

Was wäre wenn …?

Und könnte es sein, dass Liebe und Zuneigung ganz stark in Relation zu Wertschätzung stehen?

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Sodele, das waren mal schnell meine Gedanken in der Mittagspause :-)

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4 Kommentare zu diesem Beitrag!

  1. am 11 Mrz 2011 um 13:19 ... passt scho ...

    Cool :-) genau über dieses tehma hab ich vor 2 stunden nachgedacht während des autofahrens:-)

    war heute vormittag bei einigen kunden. besucht, geredet, mal ein wenig heraus gehört, was die kundschaft bewegt, weiterhin die vorwärtsstrategie zu gehen.

    vor jahren waren dies geld, geld … mehr, mehr …. heute, nach wieder einem bisschen zunami-stimmung, letzte wochen bombenstimmung, etc tut sich viel in den köpfen der menschen.

    das interessante für mich ist aus den branchen übelichen problemen rauszuhören ist, das für zufriedenheit, freude, liebe und seelenfrieden eine menge geld ausgegeben wird.

    Das heisst, der wert, den ich ihnen als wertschätzung gebe, wird sicherlich zu einem grossen teil mit geld bezahlt, aber sicherlich auch mit frieden, freude, bodenständigkeit, etc. dies wohlverstanden, ich komm nicht aus der branche von blog, hypnose, etc

    klingt ein bisschen abgehoben, kann auch meine resonaz sein, dasss es mich nur an solche kunden in bezug bringt, die auf meiner wellenlänge schwingen, doch ist es einfach mal schön zu hören, wenn kunden genau diese sachen aus dem leib erzählen, was wir in hoco gelernt haben. Sie wissen viel, aber sie hören sich selber nicht an, wie sie urteilen, was sie für einen bezug zu geld haben, zu sich selber und zu allem was sie zu bewerkstelligen haben.

    der vorteil hinter jeder sache ist, dass man das was man will genau weiss und auch sich in der situation sicher ist, so kommt auch das charisma und die bodenverbundenheit ins gespräch, ohne dass man viel machen muss dafür… und durch die innere einstellung zum leben, geld, etc. kommen auch die emotionen und gedanken die verschiedene handelstrome jedes einzelnen positiv und negativ ins laufen….

    so… das nur ein paar abschweifende gedanken zu geld und wertschätzung !

  2. am 11 Mrz 2011 um 20:42 Angela

    Hallo Frank,
    Hallo HoCo-Kollege :P

    Meiner Wahrnehmung gemäss ist die Ansicht, dass Geld geben = Wertschätzung ausdrücken ist, noch wenig verbreitet.

    “Was kostet das? -> Das ist aber teuer!”

    Dieser Ausruf ist mitunter auch ein Einstieg in Rabattverhandlungen seitens des Kunden.

    Darauf lasse ich mich nicht ein, denn ich kenne den Wert des Produktes:
    “Entweder es ist Ihnen den Preis wert (= preiswert), dann kaufen Sie es oder Sie lassen es bleiben.”

    Einige können meinem Gedankengang folgen.
    Andere sagen: “Es ist viel zu teuer, aber es nutzt ja nichts, ich brauch´s ja!”

    Ehrlicher oder treffender wäre es doch zu sagen:
    “Das ist es mir nicht wert!”

    Also, mir macht es Freude, Menschen als Kunden zu haben, die den Wert erkennen und wertschätzen!

    Angela :P

  3. am 14 Mrz 2011 um 08:29 ... passt scho ...

    Wertschätzung aus einem Gespräch, wie auch durch Materie ist nicht immer einfach.

    Als Beispiel

    Ich gebe dir 30`000 Euro und du gibt`s mir ein neues Auto.
    oder
    Ich gebe dir 30`000 Euro und du machst mich Weise.

    Beides macht nicht Zufrieden, oder anders gesagt, aus dem beiden heraus, gehören noch verschieden Zufriedenheitsfaktoren.

    Wichtig ist, das beide eine Zufriedenheit verspüren nach dem Deal. An dem Moment, an dem der Entschluss gemacht wurde, das “Geschäft” zu machen, sind beide Parteien einverstanden. Das ist die Grundvoraussetzung.

    Der Verkäufer gibt dem Käufer einen Nutzen. Dieser Nutzen muss dem entsprechen, wie sich die Wertschätzung des einzelnen Elements entspricht.

    Ohne jetzt in die Geschäftsebenen total zu versinken ist es eines der wichtigsten Elemente, auf lange Frist seine Dienstleistungen zu verkaufen, wenn man Weis, was die Dienstleistung für den anderen für einen Nutzen hat.

    Das ist mir zu Teuer… kann ein Punkt sein unter vielen Punkten des Kunden, der mir Aufschluss gibt, er hat noch nicht seine Perle gefunden, wieso er mein Produkt haben sollte. Es geht jetzt aber nicht darum diesen zu überreden, sondern im mit viel Herzensenergie das Beste für ihn zu geben, dies Aufzuzeigen und den Nutzen des Produkt`s oder der Dienstleistung zu zeigen.

    Es ist, wenn man mit voller Überzeugung hinter der Sache steht, nur ein Indiz, das er noch nicht Begriffen hat, wo der Nutzen für ihn ist.

    Wie auch bei allem im Leben, das ist nur eine Teil und vielen Puzzelteilen, die als Lösungen greifen…

    Huch … Belege nächstens den Kurs für Kurzfassungen in Blogbeiträgen :-D
    Guten und schönen Montag Morgen ;-)

  4. am 14 Mrz 2011 um 09:31 Frank Obels

    Danke für Eure Kommentare Ihr lieben HoCos,

    für mich ist immer wieder interessant:
    wenn ich den Wert von etwas schätze, dann lege ich dabei ja meine eigenen Wert-Maßstäbe zugrunde.

    Habe ich also wenig “Selbst”-Wert, dann sind auch viele Dinge im Aussen von eher geringem Wert für mich.

    Ich erlebe das schon an diesem Blog hier:
    für manche sind meine Beiträge hier sehr viel wert, für manche nichts.

    Wertschätzung beginnt also nicht beim Produkt, sondern bei mir!

    :-)



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