Glück und Mangeldenken
August 21st, 2008 by Frank Obels
Es war einmal vor langer Zeit, da lebten in einer kleinen Stadt zwei Händler, die ihre Stände an dem großen Weg hinauf zum goldenen Tempel hatten. Der große Weg war sehr belebt und so gab es viele Interessenten, um die die beiden Händler wetteiferten. Denn nicht nur, dass sie ein fast identisches Warenangebot hatten, ihre Stände befanden sich direkt nebeneinander.
Jeder der beiden Händler wollte besser sein als der andere und so bestand denn auch ihr einziges Glück darin, wenn sie dem anderen einen Kunden “abwerben” konnten oder deutlich sichtbar mehr Umsatz machten als “die Konkurrenz”.
Ja, man merkte deutlich: die beiden lebten nur dafür, sich selbst als Gewinner und den anderen als Verlierer zu erleben.
Nichts anderes zählte in ihrem Leben.
Eines Tages erschien dem einen der beiden ein guter Geist und sagte ihm, dass er einen Wunsch frei habe, der sich sofort erfüllen werde, es gäbe nur eine Bedingung dabei. Der Händler war außer sich vor Schadenfreude, denn der Geist war zu ihm gekommen und nicht zu seinem Konkurrenten.
Er erkundigte sich also nach der Bedingung, während er noch immer das Siegesgefühl durchlebte.
Der gute Geist antworte ihm: “Egal, was Du auch bekommst, der Händler neben Dir wird das Doppelte davon erhalten”.
Der Händler schaute den Geist entsetzt an. Was um Himmels Willen sollte denn das für ihn für einen Sinn haben. Er überlegte und schaute den anderen Händler immer wieder an. Schliesslich kam das Lächeln auf sein Gesicht zurück.
“Ich weiss jetzt, was ich will”, sprach der Händler, “lass ein Auge von mir erblinden!”
In Anlehnung an eine alte indische Geschichte
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Diese Geschichte zeigt sehr schön, wie die erste Ebene des Glücks für viele Menschen aussieht: Glück kann nur auf Kosten von anderen entstehen.
In Kriegen, im Business, in der Schule, im Wettkampf und in vielen anderen Lebensbereichen gilt zumeist:
wir sind glücklich, wenn wir gewinnen und andere verlieren!
Diese Ebene des Glücks ist sehr instabil, die erzielten Erfolge meist nur von kurzer Dauer und der Druck enorm, denn direkt nach einem Erfolg steht bereits die nächste Schlacht an. Somit entsteht kein wirkliches Glücksgefühl, keine dauerhafte Erfüllung, keine Entspannung, keine Leichtigkeit.
Wenn Du überwiegend auf dieser Ebene lebst, dann solltest Du in Deinem eigenen Interesse auf eine höhere Ebene wechseln, die weder vom Siegen über Andere noch überhaupt von irgendwelchen äußerlichen Bedingungen abhängt.
In meiner Coaching-Ausbildung werdet Ihr lernen, wie man auf die höchste Ebene, der des bedingungslosen Glücks wechselt, und sich die eigene Realität dann hin zu Leichtigkeit und Lebensfreude entwickeln kann.
Oder geht einfach mal raus in die Natur, um zu sehen, was das Prinzip unseres Lebens ist:
ÜBERFLUSS!
Es ist immer genug da!
Feel better!
Meine Empfehlung:
- Die besten Artikel des Feel Better-Blogs findest Du hier!
- Wenn Du Dich spirituell leicht und elegant weiterentwickeln möchtest, dann empfehle ich die Botschaften der Inneren Weisheit.
- Wenn Du ein akutes Thema lösen möchtest, dann verbringe ein Systemstellen-Wochenende mit Frank.
- Wenn Du Interesse hast, tiefe Selbsterkenntnis zu finden und intensives Selbst-Coaching (Du bist Dein bester weil eigener Coach) zu erlernen, dann werde Holistic-Coach.
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1 Kommentar to “Glück und Mangeldenken”


Lieber Mr. Entspannung!
Ich kann gar nicht sagen, was diese drastische Geschichte in mir auslöst. Es ist aber ein ganz mieses Gefühl.
Ich habe eine Weile gebraucht, um zu akzeptieren, dass diese “Lehr-Metapher” eine überzogene Darstellung dessen ist, was uns ständig in – zum Glück – gemilderter Form begegnet.
Da bin ich dankbar, dass ich mit dem Glaubenssatz: “Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu.” aufgewachsen bin. Bleibt, wachsam zu sein, dass sich diese Verhaltensweisen nicht einschleichen. Und mal hinzuschauen, ob da nicht schon etwas ist.
Ich sehe schon. Ich muss noch an mir arbeiten, überzeugt zu sein, dass das Leben Überfluss ist. Denn dann nehme ich an Deiner Coaching-Ausbildung teil.
Bis das geschafft ist, arbeite ich an dem Glaubenssatz: Es ist immer genug da! Ich meine damit freie Ausbildungsplätze.
Bis dahin, könntest Du mich schon mal unverbindlich vormerken
Liebe Grüße
Bärbel