Mami, ich nehme Dir Deine Last ab!

Ich werde oft gefragt, wo eigentlich unsere Lebensprogramme “geschrieben” werden. In meiner Coaching-Ausbildung schauen wir uns gleich im 2. Modul die so genannte Pränatale an, also die Zeit der 9 Schwangerschaftsmonate und entdecken dort bereits Wesentliches, das uns behindert und ausbremst.

Lasten tragen beginnt im Mutterbauch

Es ist bekannt, dass wir bereits in der Zeit der Schwangerschaft viele Überzeugungen der Mutter übernehmen und sich in dieser Zeit die meisten “Missverständnisse” etablieren.

Weniger bekannt ist für viele der Ablauf des “Lasten tragen”, der eben in der Schwangerschaft beginnt und sich für den Rest des Lebens dann fortsetzt.

Das Lebensdrehbuch auf Seelenebene

Nehmen wir als Beispiel das kleine Frank-Wesen. Im Mutterleib ist die spirituelle Anbindung noch vollständig intakt und wer das Konzept des Lebensdrehbuchs kennt, weiss, dass wir in diesen 9 Monaten direkt ins Lebensdrehbuch schreiben.

Das kleine Frank-Wesen erlebt beispielsweise, wie Mami oft nachts weint, weil sie nicht weiss, wie sie das alles finanziell schaffen soll, wenn das Baby da ist. Sie denkt, wie schwer das Leben doch sei, wie hart. Das kleine Frank-Wesen ist nun bestrebt, das Leid der Mutter aufzulösen, indem es beschliesst:

Mami, ich rette Dich, denn ich nehme das Leid nun auf mich. Ich will nicht, dass Dein Leben hart und schwer ist, ich werde stattdessen ein hartes und schweres Leben leben, so kannst Du liebe Mami ein wundervolles Leben leben und Dich an mir freuen.
Ich schreibe jetzt in mein Lebensdrehbuch: ja, ich werde leiden und ein hartes und schweres Leben führen und so meine Mami retten!

Die Frühprogrammierung machts

Auch wenn das Beispiel stark vereinfacht ist, im Mutterbauch findet diese Form der Frühprogrammierung statt und diese Frühprogrammierung ist viel stärker als beispielsweise ein übernommener Glaubenssatz.
Wenn Frank dann gross ist, kann er beliebig viele Erfolgsseminare besuchen, solange er nichts von diesem Lebensdrehbuch weiss und wie man es ändert, hat er keine wirkliche Chance.

Bei einem Systemstellen werden die Auswirkungen dieser Frühprogrammierung möglicherweise sichtbar, denn häufig tragen Kinder Lasten für ihre Eltern.

Geteiltes Leid ist doppeltes Leid

Gerade habe ich bei einem Telefonat wieder einmal den Top-Spruch: “Geteiltes Leid ist halbes Leid” gehört. Nö, das ist nicht so, wie auch das Beispiel vom kleinen Frank-Wesen zeigt.
Es ist so: “Geteiltes Leid ist doppeltes Leid!”

Fragen, die Du Dir stellen kannst

Es gibt 4 wesentliche Fragen, deren Antworten Dir klar zeigen, ob Du in der Pränatale bereits Frühprogramme etabliert hast.

  1. War ich ein Wunschkind, ein gewolltes Kind?
  2. Habe ich das Wunschgeschlecht, wollten meine Eltern einen Jungen, ein Mädchen?
  3. Gab es während der Schwangerschaft Geldsorgen oder Geldprobleme?
  4. Gab es traumatische Ereignisse für die Mutter während der Schwangerschaft?

Wie ein Teilnehmer aus der Coaching-Ausbildung sagte:
“gerade wir als Eltern könnten unseren Kindern diese Fragen live beantworten und ihnen auch sagen, wie es für uns damals war!”

Finde ich eine gute Idee!
Und ich bin sicher, dass es hilft!

Frank Obels

Frank Obels ist Berater, Coach und Trainer im Bereich Business-Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung. Du findest ihn auch auf Google+ und Facebook.

Auch interessant...