Lebenskunst
September 30th, 2008 by Frank Obels
Claudia Klinger veranstaltet eine Blogparade zum Thema Lebenskunst:
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Ist das Leben eine Kunst? Oder ist es eine Kunst zu leben?
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Wenn ich mir Gedanken über das Leben gemacht habe, dann fragte ich mich immer:
warum bin ich hier?
Meine “Kunst” des Lebens besteht darin, alles, was ist und alles, was geschieht, als “gut” anzusehen. Das hat nichts mit positivem Denken zu tun, sondern entspringt der Erfahrung, dass viele sogenannte schlechte Erfahrungen bei späterer Betrachtung genau richtig waren, um mich einen Schritt weiter zu bringen, um eine Veränderung in meinem Leben zu bewirken.
Also ist alles gut, es geht dabei immer noch besser, mit dem Ziel, es am besten zu gestalten.
Das ist mein Motto, das ich irgendwann mal gelernt habe:
gut – besser – am besten!
Für mich ist das die wahre Kunst im Leben: zu realisieren, dass alles, was in unserem Leben geschieht, letztlich nur einem Ziel dient: ein bestimmtes Thema in uns zu heilen!
Um diese Heilung zu erfahren, ziehe ich die entsprechenden Menschen und Situationen in mein Leben und zwar so lange, bis die “Heilung” vollzogen ist.
Danach geht es zum nächsten Thema
Sodele, das ist meine Kunst zu leben.
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4 Kommentare zu diesem Beitrag!

[...] Lebenskunst. “Für mich ist das die wahre Kunst im Leben: zu realisieren, dass alles, was in unserem [...]
[...] Feel-better-Blog: [...]
[Zitat:] Um diese Heilung zu erfahren, ziehe ich die entsprechenden Menschen und Situationen in mein Leben und zwar so lange, bis die “Heilung†vollzogen ist.
Danach geht es zum nächsten Thema [Zitat-Ende]
Hoppla. Wenn Sie mir jetzt versprechen, dass Sie diese Menschen nicht aussaugen und deren Haut danach auf dem Kompost entsorgen, wage ich es vielleicht, hier wieder einmal zu kommentieren.
Aber im Ernst: Ich weiss, was Sie meinen, denke ich:
Wir begegnen den Menschen, die uns auf unserem Lebensweg weiter bringen können, auch wenn es mit Verletzungen verbunden sein kann – und eben auch mit Trennungen.
Geht es Ihnen auch so, dass Sie auch sehr oft auf Bücher stossen, die genau jetzt sich als die Richtigen heraus stellen?
Was wir tun können: Wach sein in unserem Fragen, uns selbst darin ernst nehmen, und unser ganzes Sein wird sich dieser Achtsamkeit zuwenden und dazu führen, dass wir bewusster und gleichzeitig gelassener leben.
… zum Thema Lebenskunst denke ich vor allem an dieses Zitat: Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann. (Samuel Goldwyn)
… ich kann aus meiner bisherigen Erfahrung sagen dass ich immer dann weitergekommen bin, wenn ich mit total gegensätzlichen Menschen zu tun habe, dh. die oftmals ganz andere Sichtweisen und Denkweise als ich besitzen und mich dadurch auch inspieren, das ein oder andere für mich zu verwenden. Denn schließlich macht es (für mich) wenig Sinn, wenn ich nur mit Leuten zu tun habe, die genau so denken wie ich – da fehlt mir die Spannung und der Effekt der “sozialen” Weiterbildung