Ich meditiere (bete) jeden Tag, aber es kommt kein Geld …
November 28th, 2007 by Frank Obels
Solche Aussagen höre ich in letzter Zeit wieder häufiger. Menschen reisen in die geistige Welt, um irdische Geldprobleme lösen zu können.
Ein paar Gedanken dazu, weil ich danach gefragt wurde.
Das Thema Geld hat mit dem Thema Wert zu tun. Es kann sein, dass Euer Selbstwert zu gering ist oder Ihr generell meint, Geld wäre eher problematisch oder schlecht. Darüber wurde schon viel geschrieben.
Aus Business-Sicht ist es so, dass mir Menschen einen bestimmten Preis bezahlen, wenn ihnen mein Produkt den Preis Wert erscheint (daher kam ja ursprünglich der Ausdruck preiswert).
Kurzum, wenn ich Wert für andere Menschen schaffe (weil ich Wert für mich habe), dann kann dafür der energetische Ausgleich geschehen, also Geld fliessen.
Gemäß meinem Gesetz “Du kannst nur geben, was DU hast!” kann ich aber eben nur Wert schaffen, wenn ich Wert (für mich selbst) habe.
Es ist okay zu meditieren, beispielsweise um zu Innerer Ruhe zu gelangen oder sich weiter zu entwickeln. Aber worin liegt für andere der Wert, wenn ich meditiere? Wie soll also durch Meditation Geld geschaffen werden? Oder glaubt Ihr, man bezahlt Euch dafür, dass Ihr meditiert?
Steve Pavlina geht so weit und sagt: Kein SelbstWert – kein Geld!
Wenn Ihr meditieren wollt, dann wäre es eine gute Idee, Euer Selbstbild per Meditation zu verändern. Denn ich beobachte häufig, dass Menschen die innere Identität eines Obdachlosen haben (Armutsbewusstsein – keinen Selbstwert) aber kräftig das Geld im Universum “bestellen”.
Der Bärbel Mohr Weg klappt aber nur dann, wenn Eure Bestellungen mit Eurer Identität konform laufen können. Tun sie das nicht, entstehen in Euch feinste Konflikte. In einer Konfliktsituation habe ich dann mindestens zwei Richtungen, in die sich die Energie bewegen kann. Eine Stimme sagt: “Energie geh’ nach links”, die andere sagt “Energie geh’ nach rechts”.
Die Energie weiß gar nicht, wohin sie fliessen soll!
Noch ein anderer Aspekt, der manchem etwas drastisch erscheinen mag. Geld hat etwas mit Materie zu tun, mit der physischen Welt.
Ich kenne jede Menge Leute, die hängen nur deshalb in der “geistigen Welt” rum, weil sie ein massives Problem mit der physischen Welt haben.
Ob es Euch gefällt oder nicht, Ihr seid hier auf diesen Planeten gekommen, um in der physischen Welt zu spielen. Und das Thema Energie hat man Euch hoffentlich im Physikunterricht beigebracht und nicht im Religionsunterricht.
Also löst Euer physisches Geldproblem auch in der physischen Welt.
Euer Bankkonto ist eben nicht das Spiegelbild Eurer Seele, wie selbst mein Lieblingsmentaltrainer Andreas Ackermann sagt. Es ist das Spiegelbild Eurer physischen Energiesituation, Eurer Identität. Die Seele mag beschlossen haben, das menschliche Spiel hier unten zu spielen, aber das war es auch.
Energie ist Physik und das hat nichts mit Engeln, Astralreisen, Atlantisbesuchen oder Gebeten in die geistige Welt zu tun.
Jetzt sind Qualitäten der physischen Welt gefragt, beispielsweise Mut und Selbstverantwortung.
Unser Körper (unser physisches Kleid) kennt eigentlich nur 2 Dimensionen: Schmerz und Freude. Viele Leute möchten lieber in der Energieschwingung Schmerz bleiben, weil die sich vertraut anfühlt. Ich nenne das die “Opfer-Komfortzone”. Diese Menschen haben die Identität eines Opfers.
Das Ergebnis: Jammern, stöhnen, Negativität, Selbstwertprobleme, Mangelzustände aller Art (Beispiel Lebensfreude), Arm an Mut (Armut), Angst vor Entscheidungen, Geldmangel, …
Tatsächlich braucht es jetzt Mut, um aus dieser Identität heraus zu kommen, aber es geht und macht nach den ersten Schritten sogar Spass.
Dann noch ein guter “Mentaltrainer”, der Euch zeigt, wie Ihr Eure Identität bis auf Zellebene (ja die gibt es) ändert und dann könnt Ihr bestellen, was zu Eurer Identität passt.
Wenn Ihr also den ganzen Tag mit Euren Chakren spielt, dann mag das energetisch durchaus sinnvoll sein, aber es ändert nicht Eure Identität und bringt nicht das erhoffte Geld.
Geld hat mit der physischen Welt zu tun, also liegen die Antworten auch in der physischen Welt, denn da sind die ähnlichen Schwingungen.
Wenn Ihr schon in die geistige Welt reist, dann fragt doch bitte bei der nächsten Reise mal da oben nach, ob es dort Geld gibt und ob die sich damit auskennen. Vielleicht können sie Euch ja auch etwas Geld leihen. Sollten die da oben kein Geld haben, dann kennen sie sich damit auch nicht aus.
Ergo: Ihr seid da oben falsch mit einem Geldanliegen!
Sodele, ich hoffe die betroffenen Personen haben einen kleinen Eindruck davon bekommen, was ich sagen möchte.
Ah, noch ein Aspekt. Viele “Erfolgstrainer” sind natürlich ganz anderer Meinung wie ich. Überhaupt werden Euch zehn verschiedene Leute wahrscheinlich elf verschiedene “Wahrheiten” erzählen. Es bleibt Euch also ohnehin nur, selbst eine Variante auszuwählen und es auszuprobieren. Womit wir wieder beim Spiel des Lebens angekommen sind:
Mut, etwas Neues auszuprobieren!
Saubere Chakren und Astralreisen sind sicherlich toll, aber sie bezahlen Euch nicht Eure Rechnungen.
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9 Kommentare to “Ich meditiere (bete) jeden Tag, aber es kommt kein Geld …”

Lieber Frank,
vielen Dank für Deinen interessanten Glaubenssatz. Ich hoffe, dass sich “die betroffenen Personen” von diesem Glaubenssatz nehmen, was sie davon brauchen können.
Übrigens: Wie definierst Du “Erfolgstrainer”? Haben nicht alle Mentaltrainer auch ein wenig mit dem erfolgreichen Umsetzen von Zielen zu tun?
Ich wünsche Dir einen erfolgreichen Tag, alles Liebe, Gaba
Hallo,
ein wunderbares Thema ist das Geld, weil es soviel Energie zieht wie nichts anderes in diesem Universum. Da macht es doch richtig Spass zu debattieren.
Da ich mich ja hier in Berlin täglich als Geldcoach mit Geld und dem Umgang damit beschäftige denke ich was dazu sagen zu können. Nun will ich aber nicht so eine lange Antwort schreiben. Mit vielem bin ich absolut einverstanden was in den o.a. Zeilen steht. Und vieles was zum Thema der Entstehung von Identität geschrieben ist (incl. das das Bankkonto nicht der Spiegel der Seele ist…) finde ich etwas strange.
Da ja jeder von uns etwas anders sozialisiert ist und wohl auch seine Fortbildungen in unterschiedlichen Schulen genossen hat macht das ja gerade den Reiz aus, wenn ich etwas lernen möchte.
Geldprobleme (so es diese denn überhaupt gibt sind wie ich immer sage zunächst mal das harte
Hallo Frank, ein guter Beitrag. Was du in den Äther rausschickst, trifft bei vielen bestimmt auf ein anderes, ihr eigenes Konstrukt. Die Rückmeldungen – das macht das ganze dann zum Lernprozeß für mich.
Ich denke meist linear, Ursache-Wirkung. Und so kann ich mir vorstellen, daß mit einem gesunden Geist, der in der Meditation Ordnung findet, das physiche Leben strukturierbarer wird (oder planvoller, zielgerichteter – ich finde das Wort nicht.)
Gesunder Geist – gesundes Umwelt, rigeros vereinfacht.
Darüber hinaus war ich bisher ein Freund der Umkehrung. Erfolgreich sein macht glücklich, oder Glücklich sein macht erfolgreich.
Heute denke ich, dass es jeder so leben sollte, wie im der Schuh am besten paßt.
Hallo! Das Thema Geld ist ja ein sehr umfangreiches , dem in der Regel viel Energie zugeführt wird, welcher Art auch immer … zwei, drei Anmerkungen habe ich da – mindestens.
Du schreibst u.a.: “Aber worin liegt für andere der Wert, wenn ich meditiere?” Darin, daß sie einem frendlichen, friedfertigen und ausgeglichenem Menschen begegnen. Das ist eine ganze Menge wert, finde ich. Quasi unbezahlbar!
Und weiter “Wenn Ihr meditieren wollt, dann wäre es eine gute Idee, Euer Selbstbild per Meditation zu verändern.” – Hoppla: Dann ist es aber keine Meditation mehr sondern im besten Falle noch Kontemplation. Meditation ist einfach nur Meditation, sonst nichts, völlig zweck- und bestenfalls gedankenfrei.
Das wird von den meisten westlich-und ziel-konditionierten Menschen und “Meditierenden” mißverstanden.
Meditation ist reine Rückbindung an die Quelle – und die ist übrigens widerum pure Energie, aus der das komplette Universum, aber auch ALLES, nämlich auch Geld und jegliche andere Materie, entsteht.
(in der Meditation kannst du dich also mit dem großen Nichts verbinden, aus dem alles entsteht, auch du selbst, und in das sich alles wieder auflöst, um neu daraus hervorzugehen.)
Via Gedankenkraft, wie du ja auch schon mal gepostet hast. Somit gibt es die Physik und die “weltliche Welt” selbst überhaupt nicht wirklich, auf die du dich in deinem Beitrag bezogen hast. Oder es gibt sie – allerdings lediglich ebenso wirklich oder unwirklich wie die anderen Dimensionen, die du in deinem Post in Trennung zur Physik setzt, wie Engelwelten, Chakren etc. pp.
Und genau deshalb ist es mir ein echtes Aniegen, hier nochmal darauf hinzuweisen, daß es keine Trennung gibt zwischen verschiedenen Energieformen – es erscheint nur so, durch die Welt der Erscheinungen, in der jedoch auch das Geld erscheint. Leider gibt es viele Mißverständnisse, vor allem das, das Geld an sich etwas Gutes oder Schlechtes sei und/oder viele seltsame Vorstellungen über Armut und Reichtum.
Geld ist ebenso “Urenergie” wie alles andere und: Geld ist mitnichten materiell, “bodenständig”, handfest oder physisch. Geld ist eine rein immaterielle Substanz, erschaffen durch Ideen, Vorstellungen und Absprachen über bestimmte Wertigkeiten – erschaffen ausschließlich im Geiste und der Handhabung wegen manifestiert, zum Beispiel auf Papier gedruckt, wobei das Papier keinerlei wirklichen Wert hat. Auch ein Goldbarren hat keinen wirklichen physisch-meßbaren Wert, sondern beruht auf Vereinbarungen und Ideen. Besonders deutlich und quasi sichtbar wird die Illusion von “Geldwerten” durch den inzwischen weitreichend eingeführten und alltäglichen “bargeldlosen Zahlungsverkehr”, wo nicht einmal mehr die als Geld vereinbarte Substanz greifbar gemacht wird. Sie erscheint nur noch in Form von Zahlen – unter Umständen auf einem Computer-Bildschirm irgendwo im ebenso wenig greifbaren WWW.
Luisa Francia (salamandra.de)nannte es kürzlich auf ihrem Blog “Zaubersubstanz” – und genau das ist Geld. Substanzlose Zaubersubstanz. Oder geistiges Konstrukt. Von daher stimme ich dir gerne zu, daß ein gewisser Selbstwert nicht von Schaden sein kann, um energetisch als “Geldmagnet” zu wirken. Was jedoch auch keinerlei Garantie ist dafür, daß es dann funktionieren muß.
Ich hoffe, ich hab´ jetzt nix vergessen …. danke für die Anregung zum erneuten Reflektieren über Geld und Gott (das Universum, die Energie) und auch
danke für die interessanten Posts auf diesem Blog. Ich lese öfter mal hier und bin auch schon ab und zu den Links gefolgt.
Ich wünsche allen jederzeit reichlich erfreuliche Manifestierungen, Anuja
ich habe zu dem thema mal einen zeitungsartikel geschrieben… wen es interessiert:
http://www.sternengarten.info/?p=223
Wow – habt vielen Dank für Eure Beiträge – ich bin immer wieder erstaunt, was sich zum Thema Geld alles sagen lässt und wie unterschiedlich die Perspektiven sind.
Toll!
Greetings
Frank
Frank,
Ich habe gerade deinen Blog und besonders diesen Beitrag entdeckt … und bin mächtig beeindruckt, wie sehr sich unsere Sichtweisen ähneln – nein, decken.
Habe mich grade für deinen Feed eingetragen und werde wohl am besten einen Link zu dir auf meinem KOMPASS einrichten.
Ich bin sicher, daß wir bald mehr voneinander hören …
[...] Wieviel Geld sollte eigentlich mein Bankkonto aufweisen, um etwas – oder mir selbst etwas wert zu sein? Diese Frage stellte sich mir, als ich Frank’s Beitrag las. Wie ist es um meinem SelbstWert bestellt, wenn mein Konto mal in die Miesen kommt? Bin ich dann wirklich nichts mehr wert? [...]
Hallo Frank
Wenn die inneren Werte stimmen, musst Du gar nicht beten um Geld zu bekommen. Deine Gedanken
bestimmen weitgehend was sich in Deinem Leben manifestieren kann.Wenn du Bescheiden Denkst, wirst Du bescheidenes erhalten.Wenn Du Grosszügig Denkst, dann kommt auch grosses in Dein Leben. Du bist was Du denkst, siehe in meinem Blog ” wir sind was wir Denken 1bis3″
Der Vorteil der Meditation ist der; wir kommen zur Ruhe, wir lernen die Gedanken und die Emotionen zu kontrollieren. Meditation ist, das gute imme wieder zu wiederholen. Dann noch etwas, was immer Du Dir vom Universum wünscht, ist nicht wirklich gratis.Auch hier bezahlst Du den Preis. Es gibt da eine Geschichte, ein Mann soll sich 10,000 Franken gewünscht haben innert dreier Monate. Er hat 10.000 Franken geerbt von seinem Vater, der in der zwischenzeit gestorben ist. Was immer wir uns wünschen hat direkt oder indirekt folgen für uns selber.Der Samen geht auf wenn die Bedingungen reif dafür sind.
mit freundlichem Gruss zentao