Ich bin nicht erwünscht!
August 29th, 2009 by Frank Obels
Ich bekomme immer mal wieder Mails, in denen ich gefragt werde, ob ich nicht mal ein paar praktische Beispiele hier im Feel better Blog bringen könnte, um was es in der Ausbildung Holistisches Coaching so geht.
Gestern und heute habe ich ein schönes Beispiel erlebt und das möchte ich mit Euch teilen.
Das Lebensdrehbuch
Nach meiner Wahrheit schreiben wir ständig Informationen, Entscheidungen, Überzeugungen oder Programme in einen zentralen “Speicher”, aus dem sich die verschiedenen Ebenen unseres Seins bedienen, um unsere Wirklichkeit zu erschaffen.
Drehbucheinträge gestalten also nach meiner Wahrheit das Geschehen in unserem Leben hier auf der Erde.
Die gute Nachricht lautet: Wir selbst müssen uns nicht ändern, nicht härter arbeiten und wir müssen auch keine Opfer bringen.
Es reicht, wenn wir die Lebensdrehbucheinträge ändern.
Genau das tun wir im Holistischen Coaching.
Die vier großen Bereiche, in denen wir Dinge in unser Lebensdrehbuch schreiben sind:
- in vergangene Leben
- während der Schwangerschaft im Mutterleib
- bei der Geburt
- in den frühen Kindheit
Dazu kommen dann noch die lieben Ahnen und meistens auch noch etwas, das ich Karma nenne.
Nun zu dem Beispiel.
Ich bin nicht erwünscht!
Einer der ergiebigsten Bereiche, wenn etwas im Leben eines Menschen nicht funktioniert, ist die sogenannte Pränatale, also die Zeit im Mutterleib. Das schauen wir uns in der Ausbildung immer bei jedem Teilnehmer sehr ausführlich an.
Eine sehr wichtige Frage lautet:
bist Du ein erwünschtes Kind?
Oberflächlich gesehen, ist das natürlich bei den meisten Eltern so, dass die Kinder gewünscht sind, doch wenn man in die unbewussten Emotionalebenen abtaucht, dann sieht das Bild zumeist ganz anders aus.
Was also geschieht, wenn wir im Mutterleib die Überzeugung entwickelt haben, dass wir ein nicht erwünschtes Kind sind?
Nun, wir schreiben in unser Drehbuch:
ich bin nicht erwünscht!
Wenn das der Fall ist, dann wird daraus bald eine Verallgemeinerung, dass wir dort, wo wir im Leben sind, generell nicht gewünscht sind, man uns also nicht gerne sieht.
Ein solches Programm ist generell ausgesprochen ungünstig, sei es in der Geschäftswelt oder beispielsweise in Partnerschaftsfragen.
Die Folge:
wir versuchen dann an uns Fehler zu finden, weil wir denken, wenn mich die anderen nicht mögen, dann muss es an mir liegen, ein Problem bei mir geben, mit mir muss etwas nicht in Ordnung sein.
Diese Vorgänge laufen unbewusst ab und unbewusst machen wir sie immer größer, geben immer mehr Energie hinein und eines Tages ist es unsere “Realität”, dass wir auf lauter Menschen treffen (wir haben sie gemäß Resonanz angezogen), die uns nicht mögen.
Schliesslich sind wir möglicherweise eben auch überzeugt, dass unser Partner uns nicht mag, unsere Eltern uns nicht mögen, unsere Kunden uns höchstens erdulden, ja sogar Gott und die geistige Welt uns nicht mögen.
Das führt möglicherweise zu einer fatalen Realität.
Es wäre gut, wenn wir so ein Programm löschen, oder?
Ja, finde ich auch!
Teilweise klopfen wir es mit DOKS, dem Obels-Klopf-System, teilweise mit einer Timeline-Variante, die ich Time Trance Coaching genannt habe oder wir schreiben das Lebensdrehbuch auch direkt um.
Wenn so etwas aufgelöst ist, brauche ich wohl nicht zu sagen, dass sich das Leben der betroffenen Person erheblich ändert.
Sodele, das war mal ein Beispiel aus meiner Selbstcoaching-Ausbildung.
Wenn ich mal wieder daran denke, schreibe ich noch ein paar weitere Beispiele.
Feel better!
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2 Kommentare zu diesem Beitrag!

Hallo Frank, vielen Dank für Deine ausführliche “Geschichte” bzw. Erfahrung. Es hört sich super spannend an!
Ja, es geht noch weiter, wenn man als Mädchen unerwünscht ist. D.h. zum Beispiel bei mir, meine Eltern hatten einen Jungen erwartet und sich so darauf gefreut… Leider kam ich, als Mädchen, was eine riesige “Katastrophe” war!!! ;-(
Nicht so easy es zu erfahren und noch weniger damit zu leben!
Weiterhin feel-better… Gruß. Sonia.
Wenn es so ist, dann denke ich z.B. an Kinder aus “Vergewaltigungen”, die nicht nur unerwünscht sind, sondern wahrscheinlich in ihrem ganzen Leben in einem “gewaltätigen” oder “traumatisierten” Zustand leben!
Dank für diesen Beitrag. Gruß. Matt.