Sei ein Original – spar Dir die Zielgruppe :-)
April 20th, 2009 by Frank Obels
Jeder, der angeblich Ahnung hat vom Marketing, predigt, dass man als Unternehmer seine Zielgruppe definieren müsse.
Das ist erst einmal nichts weiter als eine Information des betreffenden Menschen, die er möglicherweise selbst einmal als Information eines anderen erhalten und dann für sich übernommen hat.
Lasst uns mal schauen.
Hinter der Zielgruppen-Predigt steht ja nichts anderes als die Idee, mich zu fragen, für wen ich etwas tun will, wem ich mit welchen Dienstleistungen dienen will.
Die Frage finde ich an sich okay.
Nur wenn ich diese Frage gleich zur Primärfrage meines unternehmerischen Wirkens erhebe, dann bleibt möglicherweise die Frage, was ich tun will (was ich mag), auf der Strecke. Und die ist nach meiner Wahrnehmung die wichtigste Frage.
Betrachte ich also erst einmal aus mir heraus (und nicht am Aussen orientiert), was ich gerne tun würde und was meine Absicht (Intention) dabei ist, dann schöpfe ich das volle Potenzial meiner Möglichkeiten aus.
Schaue ich primär, was am Markt gebraucht werden könnte und wer meine “Abnehmer” sein könnten, dann reduziere ich mich selbst in meinen Möglichkeiten.
Gemäß dem Gesetz der Polarität kann ich ohnehin anbieten was ich will, es wird dafür immer eine Nachfrage geben.
Gemäß dem Gesetz der Resonanz ziehe ich immer die richtigen Menschen für mein Angebot an, ich kann mir die Zielgruppe also sparen.
Sorge ich nun noch dafür, dass ich jede Menge Energie habe, damit ich mehr Power in meine Ausstrahlung bekomme, so erreiche ich alle Menschen, die in Resonanz zu meinem Angebot stehen.
Jeder Mensch ist ein Original, also einzigartig. Folgerichtig können dies von “Natur aus” auch unsere Dienstleistungen und Produkte sein.
Erst wenn wir uns reduzieren, werden wir vergleichbar, langweilig, un-authentisch und versinken mit unseren Angeboten in der Masse.
Dort in der Masse ist es dann mit höherem Aufwand verbunden, wahrgenommen zu werden.
Alles, was Du tun brauchst, ist ein Original zu sein und aus dieser Kraft heraus zu wählen, mit was Du anderen dienen willst.
Hab den Mut, sei ein Original!
Feel better!
::
P.S. wenn Du wissen willst, wie es sein kann, ein Original zu sein, dann hat das Universum gerade ein aktuelles Beispiel parat: http://www.youtube.com/watch?v=9lp0IWv8QZY
Vielleicht wirst Du erst belächelt, bevor die Menschen DICH dann entdecken!
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3 Kommentare zu diesem Beitrag!

Hallo Frank,
Liebe Zielgruppe,
Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich werde auch immer wieder gefragt, wer denn meine «Zielgruppe» ist. Ich sage jeweils: «Keine Ahnung. Alle Menschen, die sich weiterentwickeln wollen… Dass kann der 14jährige Schüler sein, bis zum 70jährigen, erfahrenen Rentner.»
Diese «Marketing-Fachleute» wollen einem auch heute immer noch “Anzeigen” verkaufen. Auch das habe ich durchgemacht (ich war jung..:-) – bringt weniger als nichts.
Wenn die Zeit reif ist – und man den Kunden auch die Chance gibt, uns zu finden – funktioniert es!
Dies erlebe ich im Moment selber. Wie eines das andere ergibt, und man nur noch über «das Leben» staunen kann.
Das Gesetzt der Resonanz ist absolut genial – wenn man es richtig versteht und richtig anwendet.
Und das man ein Original sein muss – stimmt auch. Auch in dieser Beziehung habe ich vieles gelernt… ABER: Trotzdem gibt es «Modelling of Excellence» – also die “besten und erfolgreichsten” Menschen analysieren und hinterfragen – und diese Techniken ins eigene Leben und die eigene Persönlichkeit integrieren.
Dann klappt’s auch mit der «Zielgruppe».
Ja Susan Boyle..könnte die Schwester von Paul Potts sein.
Habe mal mit einem Freund über Paul Potts diskutiert.
Er meinte, seit er sich die Zähne korrigiert hat und ansonsten auch gepflegt mit Anzug und Krawatte auftritt funktioniert er für ihn nicht mehr.
Sehr guter Sänger, keine Frage, aber so ist er für ihn ein Opernsänger wie tausend andere. Er geht nun quasi in der Masse unter..davor war er ein Unikat.
Zugegeben, mein Freund ist auch kein Opernfan.
Original sein – gut, aber gerade das Google-Beispiel zeigt, dass man trotzdem “entdeckt” werden muss. Das gilt im Internet genauso. Je mehr Links (Originale) um so schwieriger.