Medizinische Daten bei Google speichern – ist das okay für Euch?
Oktober 22nd, 2007 by Frank Obels
Lese gerade bei de.internet.com, dass Google bereits 2008 ein Gesundheitsportal hochziehen wird, in welchem dann Ärzte und Patienten ihre medizinischen Daten speichern sollen. So gingen die Daten nicht mehr verloren und ausserdem könne man den Pharmakonzernen statistische Daten zur Verfügung stellen (verkaufen).
Huaaaaaaaa!
Natürlich will auch Microsoft so etwas starten – gleiches Prinzip.
Findet Ihr das gut oder weniger gut?
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5 Kommentare to “Medizinische Daten bei Google speichern – ist das okay für Euch?”

ja klar
dann bekommt man vielleicht weniger Spam (nur noch Viagra, wenn man(n)s wirklich braucht
Muss heute alles verkaufbar sein?? Die eigene Krankengeschichte den Pharmariesen verkaufen?
Sind denn solche Tests mit Menschen nicht verboten?
Und Microsoft will da auch was anbieten? Upgrades für den Herzschrittmacher…? Vielleicht gibts dann den Microsoft Virenscanner auch für Grippeviren?
Also ich finde das ganze (wie du schon richtig schreibst) Huaaaaaaaa! Da schauderts mich…
gruss stefan
Solche Krankengeschichten sammelen ist schon lange ein Traum vieler Interessensgruppen. In D dürfte es schwer werden, das gezielte Sammeln von epidemologischen Daten für medizinische Studienzwecke ist mit erheblichen Auflagen verbunden. Auch die Interessensvertretungen der Gesundheitsselbsthilfe haben erhebliche Einwände.
Grundsätzlich halte ich solche Datensammlungen in der Hand von kommerziellen Interessen für ausgesprochen problematisch.
Verhindern wird man sie allerdings nicht können. Wenn man sieht, was schon heute Menschen in “Gesundheitsportalen” von sich geben ist die gläserne Person nicht weit, nicht nur medizinisch. In weiten Strecken der Web 2.0 Euphorie vergisst man leicht wie viel man von sich selbst preis gibt. Statt das große offizielle Fass aufzumachen kann man das ‘still und heimlich’ vermutlich fast genau so effizient, wenn auch möglicherweise die genauen Blutwerte noch fehlen.
Insgesamt ein schwieriges und vielfältiges Thema.
Viele Grüße, Bernd
Das wäre doch eine tolle Motivation, sich mehr um die eigene Gesundheit zu kümmern – Gesundheitsdaten sollen ja nicht gesammelt werden
Prima. Dann warte ich nur noch darauf, dass mein Brötchengeber googlen kann, weshalb ich denn diesmal krank war. Ich finde schon die neue Krankenkassenkarte ausgesprochen zweifelhaft, wenn dann ein neuer Arzt gleich die gesammelten (Fehl-?) Diagnosen der geschätzten Kollegen sieht, wird er so schön unvoreingenommen untersuchen…
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