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Da stehe ich abends mit Freunden draussen und bewundere den nächtlichen Sternenhimmel und natürlich den prächtigen Vollmond. Verträumt sagt eine liebe Freundin:

“ach, jetzt kommen wieder die Babys”.

Wat?

Als ich sie fragte, ob das ihr Ernst sei, da nickte sie nicht nur, sondern schaute mich fast vorwurfsvoll an, so nach dem Motto:

das weisst Du nicht?
Bei Vollmond sind die meisten Geburten!

Äh – nein, das weiss ich nicht!

Ich habe gleich mal geschaut, ob ich bei Vollmond geboren bin – nöööö!

Aufgrund meiner Figur nehme ich an, es war zunehmender Mond!

;-)

Wer von Euch kann mich aufklären, was der Vollmond nun wirklich mit den Babys macht?

Danke schön im voraus!

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3 Kommentare zu diesem Beitrag!

  1. am 28 Aug 2010 um 16:26 Meggi

    hallo lieber Frank,
    ich hab mal etwas gegoogelt und ein paar Sachen zusammengesucht, also, die Texte sind nicht von mir!

    Erklärung:
    Der Zyklus der Frau entspricht einem Mondzyklus, demzufolge ist es klar, dass Schwangerschaften sich auch danach richten. Ein unzerstörbarer Mythos ist daher, dass in Vollmondnächten mehr Geburten stattfinden, als an anderen Tagen.

    Bei einem Mondwechsel und besonders bei Vollmond sollen besonders viele Kinder zu Welt kommen, das ist weit verbreiteter Volksglaube. Es gibt ja viele so genannte “gesicherte Wahrheiten”, die jeder als gegeben hinnimmt und die selten hinterfragt werden. Das gilt auch für die Behauptung, mehr Kinder würden bei Vollmond geboren, als zu anderen Zeitpunkten des Monats. So sympathisch der Gedanke sein mag, dass der Geburtsvorgang vom Erdtrabanten beeinflusst wird – statistisch kann dieser Zusammenhang nicht nachgewiesen werden.

    Zu diesem Thema gab und gibt es immer und immer wieder umfassende Studien, welche teilweise über Jahre gedauert haben und über 2 Millionen Geburten untersuchten. Ein Zusammenhang zwischen einem erhöhten Aufkommen an Geburten bei Vollmond konnte hier jedoch nicht gefunden und nachgewiesen werden. Ein systematisches Verteilungsmuster ließ sich jedoch hinsichtlich der Wochentage feststellen:

    Man konnte hier einen Wochen- und auch einen Jahreszyklus feststellen. Statistisch wurden montags und dienstags die meisten und am Wochenende die wenigsten Kinder geboren. Eine mögliche Ursache: Künstlich eingeleitete Geburten werden in den Kliniken und Krankenhäusern von den Wochenenden auf Montage und Dienstage verlegt. Ob diese Erklärung nun ausreicht?

    Trotz aller Gegenargumentationen schwören Hebammen, Ärzte und Krankenschwestern immer noch, bei Vollmond mehr zu tun zu haben. Wie kommt das? Nun: Möglicherweise liegt die Erklärung darin, dass sich die Menschheit generell solche Dinge besser merken kann, die man sich einbildet – das ist das Phänomen der selektiven Wahrnehmung und diese ist besonders hartnäckig: Die meisten Hebammen an der Nordseeküste waren beispielsweise fest davon überzeugt, dass Geburten fast nur bei Flut stattfinden. Eine Untersuchung ihrer eigenen Aufzeichnungen ergab vielmehr, dass tatsächlich von 1.360 Spontangeburten 699 – mehr als die Hälfte – bei Ebbe stattfanden….

    Wahrscheinlich wird es diese Volksmärchen immer geben und der Glaube daran, dass der Mond einen besonderen Anstoß auf die Kleinen in Mamis Bauch ausübt, wird ebenfalls niemals aus der Welt geschafft werden. Doch in Wirklichkeit trägt die Entscheidung, wann das Kleine auf die Welt kommt, genau eine Person, nämlich das Kind! (es sei denn es kommt zu medizinischen Notfällen oder Komplikationen)

    sodele lieber Frank, reicht das als “Aufklärung”?
    ein schönes WE wünscht
    Meggi

  2. am 28 Aug 2010 um 18:51 passt schon

    … aus dem reich der tiere ist es so, dass die tiere meist, auch wenn es sich auf schwangerschaften auf termin sind, noch zuwarten, bis der mond wechselt !
    …wieso komme ich auf diese feststellung:
    habe viel mit schwangerschaftsmonate, tage zu tun…meist, wenn ich es merke, dass die tiere länger schwanger sind, sind diese kurz vor vollmond, kaum hat der mond gedreht, kommen die jungen tiere zur welt! meinen augen stauen sich die schwangerschaften auf bis zu diesem termin!

    jedoch nachweisen …aufzeichnungen habe ich keine gemacht ;-)

    lg

  3. am 29 Aug 2010 um 09:10 Norbert

    Hi Frank,
    vielleicht hilft Dir diese Info weiter.

    “Am 8. April ist Buddhas Geburtstag, der größte Feiertag der Buddhisten.

    Obwohl Gauthama Siddharta Shakyamuni an einem Vollmondtag im Mai um 590 vor Chr. geboren wurde, wird seit Geburtstag am 8. April gefeiert. Er erlangte im Alter von 35 Jahren Erleuchtung. Buddha heißt im Sanskrit Bodhi, das bedeutet Erwachen. Jedes Wesen, das erleuchtet wird und seinen Geist voll entfalten kann, ist ein Buddha.”

    Vielleicht ist der Wunsch, bei Vollmond geboren zu werden, ein Auslöser für Deine Frage.

    Um zu Dir und dem zunehmenden Mond zu kommen:
    Wenn es auch für Dich nicht mehr zu Buddha reichen sollte, hast Du doch alle Anlagen zum “Sangha Chai”, dem Glücksbringer unter den Erwachten :-)
    Kauf Dir mal ein Bodhi-Bäumchen, setze dich darunter, das soll helfen! :-)

    Lg
    Norbert



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