Wir leben in einer Welt der Möglichkeiten :-)
September 10th, 2008 by Frank Obels
Wir werden mit einer immensen Menge an Informationen “bombardiert”, die wir über unseren “Körper” aufnehmen und die wir mit unseren “Sinnesorganen” verarbeiten!
Diese Informationen durchlaufen zahlreiche Filterprozesse in uns und bei jedem Filterschritt werden zahlreiche Informationen fallen gelassen.
Und was es schliesslich bis in unser Bewusstsein schafft, das ist dann die Information, die uns am meisten entspricht, uns am meisten nutzt. Diese Informationen bilden unsere REALITÄT.
- Da jeder Mensch andere Filter in sich hat, hat auch jeder Mensch eine andere Realität.
- Ändert sich bei uns auch nur ein Filter (z.B. Änderung eines Glaubenssatzes) schafft dies sofort eine neue Realität.
Das bedeutet, wir leben in einer Welt der Möglichkeiten und wir wählen aus, welche “Möglichkeit” zu unserer momentanen Realität wird.
Anderer Gedanke:
Unser Gehirn verarbeitet 400 Milliarden Bit/s,
aber davon gelangen nur etwa 2000 Bit/s in unser Bewusstein!
Unser Bewusstsein dieser 2000 Bit/s an Informationen beschränkt sich auf unsere nächste Umgebung, unseren Körper und das Erleben der Zeit!
Wir leben in einer Welt, in der wir nur die Spitze des Eisbergs sehen!
Wenn das Gehirn 400 Milliarden Bit/s an Informationen verarbeitet,
wir uns aber von dieser Menge nur 2000 Bit/s bewusst werden,
dann bedeutet das, dass die ganze gesamte Realität,
die im Gehirn abläuft, von uns nur zu einem winzigen Bruchteil
verarbeitet wird.
Wir erleben also nur eine mögliche Mini-Realität aller Möglichkeiten der gesamten Realität!
Unser Gehirn ist also so verkabelt, dass wir nur “sehen”, was wir als Möglichkeit gewählt haben, also für möglich halten.
In der Richtung, die das Leben einschlagen kann, gibt es Optionen!
Wenn Dir also die heute am CERN beginnenden LHC-Experimente Angst machen, dann wähle eine andere Realität, in der Du keine Angst hast
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5 Kommentare zu diesem Beitrag!

Das ist genau der Grundgedanke des Feng Shui. Alles was uns umgibt hat eine Wirkung auf uns. Einen kleinen Teil können wir bewusst wahrnehmen, er erreicht unser Bewustsein.
Der größere Teil waltet im Unterbewusstsein. Feng Shui ist dazu da, den unbewussten Teil zu berechnen und damit sichtbar zu machen.
Das schafft unglaubliche Möglichkeiten der Einflussnahme.
Das mit dem Unterbewusstsein scheint dem “gemeinen Deutschen” aber noch wenig geläufig zu sein. Man kann es halt nicht anfassen, das Unterbewusstsein.
Gerhard Zirkel
Da fällt mir der Spruch hier zu ein:
“der wahre Trick im Leben ist nicht Bescheid wissen zu wollen,
sondern das Geheimnisvolle als Teil unseres Seins anzunehmen!
Die Spitze des Eisberges sind wir selbst, das Unterbewusstsein nimmt zwar alles auf, aber sortiert alles, damit wir nicht in der Fülle der Informationen ertrinken. Was nützt uns die Information, daß die Diele heute morgen um 8:31 nach Veilchen duftete?
Ist ja alles nur symbolisch gesehen, denn Realitätsempfinden findet eher in der Achtsamkeit statt, als woanders. Setze ich mich hin und beobachte mich selbst, dann kommen die Gedanken und gehen die Gedanken – die Frage, wie ein Gedanke entsteht und was die Ursache für die (Be-)Wertung des Gedankens ist, wird so gut ergründet und damit auch die Wertigkeit in der “Realität”.
“Mini-Realität” finde ich ein wenig fremd, wir sind zwar alle Individuen, aber Fakt ist, wir leben alle in der gleichen Realität, haben jedoch alle eigene “Vorstellungen” und “Phantasien”.
ps: mein Artikel über das LHC ist fertig
schöner Artikel über das LHC, Björn
Ergänzend könnte man anmerken, dass die “Mini-Realität” am ehesten soetwas wie eine erlebte Realität ist (inkl. individueller Bewertungen und Co.). Wahrnehmung ist selektiv und führt zu verdichteter Information im persönlichen Aufmerksamkeitsfokus, keine Frage. Die Qualität der erlebten Realität wird dadurch beeinflusst, wie wir uns zu ihr in Beziehung setzen (z.B. sie selbst oder ihre Auswirkungen auf uns beschreiben und/oder bewerten). Insofern würde ich formulieren: Unsere Wahrnehmung von einer “kollektiven Realität” scheinen sich meistens im Großen und Ganzen gut zu decken. Der Unterschied besteht im persönlichen Erleben.