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Ich habe gefragt, Roman hat das Thema aufgegriffen und auch Norbert: was ist los mit dem Schreiben über uns!

Im Rahmen meiner Internet-Seminare erlebe ich es Woche für Woche:
viele Menschen können nicht über sich selbst schreiben, nicht über sich selbst sprechen und in der Folge davon auch nicht über ihr Dienstleistungsangebot.

Gerade eben habe ich wieder eine Anfrage nach einem Texter-Seminar erhalten. Und die ganze Zeit möchte ich tatsächlich eines anbieten, ein mehrtätiges offenes Seminar mit allen Power-Möglichkeiten der schriftlichen Kommunikation.

Meine Beobachtung ist jedoch, dass ich mir ein solches Seminar sparen kann, denn bei vielen Menschen sind derartige Kommunikationsblockaden vorhanden, dass sie sich eigentlich erst einmal gründlich therapieren lassen müssten, insbesondere rund um das Thema Angst und Selbstwert.

Dazu dürfte allerdings kaum jemand die Bereitschaft (oder den Mut) haben, Verdrängen ist einfacher.

Was nun?

Ich habe keine Antwort (das ist selten) und trotz der vielen Anfragen komme ich im Augenblick zu dem Ergebnis:

ein reinrassiges Power-Texten-Seminar
macht aus meiner heutigen Sicht für mich keinen Sinn.

Habt also vielen Dank für Eure Anfragen, aber derzeit müsst Ihr Euch einen anderen suchen.
Lest die Beiträge von Roman und Norbert, beide sind sehr hilfreich!

An beide herzlichen Dank!

Sodele, nun begebe ich mich in die Sonne und tanke Energie :-)

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6 Kommentare zu diesem Beitrag!

  1. am 25 Aug 2007 um 22:29 Monika

    … “Dazu dürfte allerdings kaum jemand die Bereitschaft (oder den Mut) haben,…” Doch Frank ! Nur sehr viele Menschen wissen zu wenig darüber. Und genau deshalb möchte ich meine homepage ! Und deshalb habe ich angefangen, mich in Hypnose ausbilden zu lassen.
    Die Kommentare von Norbert und Nora zum gestrigen Eintrag treffen den Punkt.
    …”Verdrängen ist einfacher.” -als Therapeut weist Du sicherlich,dass die Ursache für Verdrängung nicht einfach nur Bequemlichkeit ist, -das wäre zu einfach!

    Nur für Frank:
    Schade, dass Du mich nicht vor einem Jahr kanntest. – Und in einem Jahr sprechen wir uns wieder. Alles braucht seine Zeit !!! – Das ist der Anfang.

    Monika

  2. am 26 Aug 2007 um 01:51 Roman

    Na ja, Frank, irgendwie erinnert mich die Geschichte an den Hund, der sich in den Schwanz beisst. Einerseits bist Du der Meinung, dass die Menschen lieber nicht hinsehen (wollen), wenn es um das Lernen des Schreibens und der davorliegenden Barrieren geht, und anderseits gehst Du jetzt hin, und schaust weg. Also begibst Du Dich in bestimmter Weise auf die selbe Ebene, die Du zuvor kritisiert hast.

    Offensichtlich bist Du eine Leitfigur in dieser Angelegenheit und dürftest manch einen Knoten bei jenen Menschen lösen können. Freilich, es ist Deine Entscheidung, was Du damit tust. Wenn Du Dich dagegen entscheidest, holt Dich das Leben ein und eines Tages stehst Du vor diesen Menschen, um sie ein Stück weit zu begleiten. Wetten?

  3. am 26 Aug 2007 um 09:01 Frank

    Hallo Monika,

    schön von Dir zu hören :-)

    So ist das halt mit den Wahrheiten, jeder hat eine andere. Was würdest Du sagen, wenn gerade bei den Therapeuten die Schreibblockaden am größten wären?
    Da zählt das “Argument” mit dem Wissen dann aber nicht mehr, oder?

    Bis demnächst :-)

  4. am 26 Aug 2007 um 09:10 Frank

    Hi Roman,

    ich schau doch nicht weg :-)

    “Mein Problem” ist, dass ich nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung habe und deshalb immer wieder neu entscheiden darf, wofür ich mir Zeit nehme.

    Einen kleinen Schock hast Du mir aber schon versetzt:
    ich – Leitfigur?
    uups, da habe ich dann eine Blockade ;-)

  5. am 26 Aug 2007 um 11:33 Norbert

    Schön, dass es andere Menschen gibt , die Dir das auch sagen.
    Werde von der Leidfigur zur Leitfigur.
    Es ist nur ein Buschabe zu ändern :-)

  6. am 27 Aug 2007 um 09:35 Michaela

    Hallo Frank

    Schon mal überlegt, wen vor Augen “hast” (hast könnte auch “Hass” sein oder “Eile”) wenn du über Schreibblockaden redest. Gerade weil du auch über “dass ich nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung habe” redest.

    Denkst du an all die Leute, die in deinem Seminar waren und nicht schreiben konnten, wie Monika?

    Also vor- “Sicht”. Klären der Augen kann helfen.

    “Aus den Augen, aus dem Sinn”

    Gruß Michaela



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