Emotionen sind noch immer nicht erwünscht?
August 6th, 2007 by Frank Obels
Da empfiehlt Norbert in seinem Blog mein neues Ebook “Sofortentspannung”.
Und was steht in den Kommentaren: seine Empfehlung wirke wie bezahlte Werbung, eine Rezension möge doch lieber nüchtern und unabhängig sein!
Mentaltrainingsregel Nr. 3:
Unsere Gefühle sind der Feedback-Mechanismus unserer Gedanken.
Gott seit Dank ist Norbert entwickelt genug, um zu wissen, dass es gerade die Emotionen sind, die uns und unser Leben ausmachen. Wer empfiehlt, ohne Gefühle etwas zu empfehlen, der braucht noch ein wenig Entwicklung.
Auf diesem Wege wünsche ich Euch, dass Ihr Euch erlaubt, Euren Emotionen freien Lauf zu lassen.
Feel better
Meine Empfehlung:
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Gibst Du einen Kaffee aus?
7 Kommentare to “Emotionen sind noch immer nicht erwünscht?”


Unsere Gefühle sind der Feedback-Mechanismus unserer Gedanken.
Wer sagt das?
Woher weis der das, der das sagt?
Wir wissen heute aus der Forschung schon sicher, dass der Geruchsinn Vorsprung vor dem Empfinden und den Gedanken hat.
Der direkte Weg von unseren Geruchsrezeptoren zur Amygdala ist um ca 1,5 Sekunden Schneller als die restliche Wahrnehmung. Das würde bedeuten, dass die Neurochemie schon reagiert und unsere Gedanken beeinflusst.
Die Gehirnforschung zeigt uns, dass der erste Reflex bei unserer Kaufentscheidung der Wesentliche ist. Die Ratio liefert die Logik nach.
Könnte dann ja so sein, dass unserer Emotionen unsere Gedanken steuern.
Ja, Norbert – weiter so!
Schön das Du meinst, wir sollten unseren Emotionen freien Lauf lassen. Was ist denn mit WUT, ZORN, HASS, SEXTRIEB? Emotionen sind positiv ja nee feine Sache. Schädigt ja kaum. Aber was ist mit negativen Emotionen?
Wir sollen also unseren positiven Emotionen freien Lauf lassen und unsere negativen Emotionen Einhalt gebieten?
Wer entscheidet was positiv und negativ ist?
Oder wie immer … alles ganz wertfrei – entscheidend ist was wir daraus machen? Ich bin da skeptisch.
Erkläre mal einem Gewaltopfer die Aussage des Angeklagten, wenn der zum Richter sagt “tut mir Leid, ich hab mich einen Sch***dreck darum gekümmert was mein Umfeld davon denkt, ich habe meinen Emotionen freien Lauf lassen … als ich im Zorn den Blödmann verprügelt habe … Selbstverwirklichung.
Geht doch nicht!
Und um´s auf den Punkt zu bringen … wie hättest Du reagiert, wenn die Leserreaktion zu Deinem eBook mit überschwenglichen negativen Emotionen besetzt gewesen wäre???
Hi Duke,
glaub es mir oder glaub es mir nicht: es ist mir schön egal, was Du und andere von meinem Ebook halten!
Warum? Weil es doch ganz einfach darauf ankommt, mit welcher Einstellung jemand das Buch kauft. Wenn Du also das Buch kaufst mit der Einstellung, dass Du Dich auf einen guten Entspannungskurs freust, dann wird das Buch Dich nicht enttäuschen, wenn Du allerdings es kaufst, um “mal zu sehen, was der Obels denn da für einen Schrott geschrieben hat”, so wird das Buch auch diesbezüglich Deine Erwartungen erfüllen.
Deshalb ist es logisch, dass es mir egal ist, es kann gar nicht anders sein, denn was immer ein Käufer im Vorfeld über das Buch denkt, damit wird er recht haben.
Der emotionale Faktor ist möglicherweise ein anderer und damit sind wir bei den Emotionen:
Ich gehe davon aus, dass wir unser Leben mit Selbstverantwortung leben und da kann dann jeder von uns ganz allein entscheiden, ob er auch negative Emotionen ungehemmt fliessen lassen will.
Wer aber so weit ist, dass er sich diese Frage stellt, der kann die Emotionen also wenigstens leben. Du glaubst ja gar nicht, wie viele Menschen es gibt, die das eben leider nicht können, weil man es ihnen abgewöhnt hat. Und um diese ging es mir.
Lieber Frank,
irgendwie hab ich mich wohl unklar ausgedrückt. Ich habe kein Urteil über Dein eBook gefällt. Ich kann dazu gar nichts sagen, weil ich es nicht kenne. Es ging mir nur um die kritische Betrachtung zu Deiner Äußerung – “sinngemäß”- , den Emotionen freien Lauf zu lassen.
Und nur um diese, Deine Aussage drehte sich mein Gedankengang.
Mit Deinem eBook wünsche ich Dir viel Erfolg. Vielleicht werde ich es mir die nächsten Tage mal “ansehen”.
Motivierende Grüße
DUKE
Hi Duke,
ich habe auch kein Urteil in Deinem Kommentar gesehen. Die drastische Ausdrucksweise sollte nur gleich ein Beispiel sein, sich auch mal übertrieben frei auszudrücken.
Das Ebook ist wirklich egal, dennoch danke für Deine Wünsche.
Ich glaube, wir Menschen täten uns einfach einen Gefallen, nicht alles so eng zu sehen.
Wenn ich mich freue, warum soll ich das nicht zeigen, wenn ich mich ärgere, warum nicht auch.
Wenn ich ein Ebook schreibe, ein Blog betreibe, eine Empfehlung abgebe, dann ist das ja nur etwas, was ich (von Herzen) nach Aussen geben möchte. Ob das da draussen aber jemand will, weiss ich ja nicht.
Also warum soll ich mir darüber Gedanken machen.
Meine Devise:
ich erlaube mir zu geben (mit Emotionen) und die anderen entscheiden, ob sie es nehmen wollen.
Darin liegt sehr viel Freiheit und die fühlt sich für mich richtig gut an
Jeder ist seines eigenen “Glückes”Schmied der eine muss Wissen,der andere Fühlen welcher Weg führt denn nun nach Rom…es sind doch eigentlich immer “manipulationen” unseres höheren Selbsttest,oder Führungen durch das Leben,oder weisst du was du erleben musst,um zu erkennen..was auch immer, wer kennt seinen ” AUFTRAG” im Leben,in der Liebe,im Dasein,in seinen Aufgaben,in seiner Arbeit,in seinem Wesen,werden und sein,nur wer sein kann ist da,hier und jetzt, wie so schön behauptet,ja Geit ist geil,nur was nutzt es ohne Seelenheil…deshalb für alle viel Glück auf den Weg,ich mich jetzt Schlafen leg…;-)))
LG Maze